Die Niederlagenserie des TV Langen will derzeit einfach nicht abreißen. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es letztlich nichts zu holen für die Südhessen. Trotz mitunter soliden Phasen und einem lange offen gehaltenen Spiel schaffte es die Mannschaft erneut nicht, über volle 40 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Fellbach gewann am Ende mit 80:88. Weiterlesen
Der TV Langen hat die letzten drei Spiele verloren, zwei davon äußerst ärgerlich. Auffällig war dabei, dass vor allem eine Häufung an individuellen Fehlern entscheidende Negativtrends eingeleitet haben. Gegen die SV Fellbach Flashers fokussieren sich die Langener daher vor allem auf absolute Fundamentals: Bessere Defense, bessere Wurfpositionen, mehr Treffer. Weiterlesen
Ärgerliche Niederlage: Zu viele Fehler kosten den Sieg in Ludwigsburg
Am Ende des Spiels gegen die Porsche BBA Ludwigsburg findet Langens Headcoach Tobias Jahn klare Worte: „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen.“ Nach einem guten Start ins Spiel und einem soliden zweiten Viertel gaben die Giraffen die greifbar nahen Auswärtspunkte in einer unkonzentrierten zweiten Halbzeit doch noch ab. Ludwigsburg sicherte sich am Ende einen knappen 82:79-Heimsieg.
Dabei lief es zu Spielbeginn äußerst gut für den TVL. Mit einer effektiven Mischung aus Angriffen zum Korb und Distanzwürfen waren die Giraffen sehr erfolgreich, stellten nach sechs Minuten bereits auf ein 6:17 und gewannen das erste Viertel mit 17:24. Einen zweistelligen Vorsprung konnten die Giraffen dann im zweiten Viertel immerhin bis zur vierten Minute aufrecht erhalten. Nach zwei getroffenen Freiwürfen kam dann jedoch die Ludwigsburger Offense ein wenig in Fahrt, In der sechsten Spielminute stand es plötzlich nur noch 29:34. Im Anschluss kam Langen dann offensiv auch wieder besser in die Partie, dennoch blieben die Gastgeber dran. Mit 38:41 zur Halbzeit blieb es ein offenes Spiel.
Aus der Pause kamen die Langener dann äußerst unsortiert zurück. Offensiv fielen einfache Layups nicht, defensiv machte es das Team ihren Gegnern deutlich zu einfach. Als Ludwigsburg dann auf ein 44:41 stellte, nahm Jahn eine Auszeit. Dabei fand der Langener Coach offensichtlich die richtigen Worte und rüttelte seine Mannschaft wieder wach. Die Folge: Ein starker 14-Punkte-Lauf, der Langen wieder in Front brachte. Mit 51:59 ging es ins entscheidende letzte Viertel.
Erneut startete Langen alles andere als ideal, sodass Ludwigsburg nach nicht einmal zwei Minuten auf 62:61 stellte. In der Folge blieb es lange ein offenes hin und her, nach zwei verwandelten Freiwürfen durch Droste stand es 2:20 Minuten vor Schluss ausgeglichen 74:74. Die darauffolgende Minute war vermutlich dann bereits spielentscheidend: Ludwigsburg netzte zunächst per Layup ein. Langen schaffte es in den darauffolgenden 24 Sekunden nicht, einen Wurf zu produzieren. Beim Gegenangriff ging Ludwigsburg nach einem Foul durch Alex Lagerman an die Freiwurflinie. Der zweite Wurf ging daneben, doch die Hausherren sicherten sich den Offensivrebound und nutzten diese zweite Chance für weitere drei Punkte.
Mit 1:15 Restzeit stand es nun plötzlich 80:74 und Langen stand in Zugzwang. Beide Teams gaben sich in der Folge nur noch selten einen geordneten Spielaufbau, immer wieder ging es für beide Mannschaften an die Freiwurflinie. Als Marko Masic einen zweiten Freiwurf zum 82:79 traf, hatte Langen noch elf Sekunden auf der Uhr, also einen letzten Angriff zum Ausgleich. Pons brachte den Ball schnell schnell in die offensive Hälfte auf Abibu, der auf Lagerman ablegte. Sein Drei-Punkte-Versuch ging daneben, aber Jacob Washington sicherte einen Offensivrebound. Er passte auf Crnjac, der noch vor Ertönen der Schlussirene einen weiteren Dreier abfeuerte – doch auch sein Wurf ging daneben. So verloren die Giraffen am Ende ärgerlich eine Partie, in der sie mehrfach eigentlich das tonangebende Team waren.
So sieht es auch Headcoach Tobi Jahn: „Man merkt uns an, dass wir von Woche zu Woche besser werden, dennoch machen wir immer noch sehr viele kleine individuelle Fehler, die uns am Ende das Spiel kosten. Im dritten Viertel kamen wir schlecht aus der Pause zurück. Danach haben wir uns stark zurückgearbeitet und mit zehn Punkten geführt – nur um wieder den Faden zu verlieren. Wir schaffen es momentan nicht, 40 Minuten am Stück unser Spiel durchzuziehen. Parallel machen wir unsere Gegner dadurch stark – das in Kombination kostet uns aktuell wichtige Punkte.“
Für den TV Langen spielten:
Jacob Washington (14 Punkte/2 Assists/7 Rebounds)
Niklas Pons (9/2/7), Michael Agyemang (2/0/3), Henk Droste (8/2/0), Risto Vasiljevic (0/0/1), Aminu Abibu (4/2/5), Philipp Hadenfeldt (0/7/3), Drago Crnjac (15/0/0), Alexander Lagerman (25/1/10), Fabian Baumgarten (2/0/0)
Die Aufgaben bleiben schwierig: Langen trifft auswärts auf Ludwigsburg
Das Ende der regulären Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB rückt näher. Auf den TV Langen warten mindestens noch sechs Spiele, ehe am 28. März nach dem Heimspiel gegen den FC Bayern klar sein wird, welche Teams in die Playoffs einziehen. Weiterlesen
Später Run besiegelt Niederlage:
Es war vermutlich nicht das ansehnlichste Spiel der laufenden Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. In einem hart umkämpften Spiel hatten sowohl der TV Langen als auch die angereisten Ahorn Camp Baskets aus Speyer immer wieder Phasen, in denen es taktisch nicht rund lief. Im letzten Viertel sah es dann eine Weile ganz gut aus für die Gastgeber aus Südhessen. Eine schwache defensive Phase führte jedoch zu einem 13-Punkte-Run für die Gegner, der letztlich vorentscheidend für die spätere 80:85-Niederlage sein sollte. Weiterlesen
Fokus auf das eigene Spiel: TV Langen will gegen Speyer wieder organisierter auftreten Weiterlesen
Nichts zu holen in Ulm:
Am 18. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist die OrangeAcademy ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Gegen die mit nur neun Spielern angereisten Langener waren sie in drei der vier Vierteln klar das bessere Team und nutzten insbesondere die zu schwache Defense ihrer Gegner gekonnt aus. Weiterlesen
Nach exakt 2/3 der Saison 2025/2026 befinden sich die Giraffen auf Kurs Klassenerhalt in ihrem ersten Pro B Jahr.
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15 Spiele, zehn Siege, Tabellenplatz zwei. Mit dieser Bilanz steht die Ulmer OrangeAcademy in der laufenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voll im Soll.
Es wird also eine schwere Aufgabe für den TV Langen, am kommenden Sonntag auswärts gegen das stark aufgestellte Team von Headcoach Florian Flabb zu bestehen. Klar ist: Die Langener wollen an die Vorwochen anknüpfen und sich stark präsentieren.
Beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams am 25. Oktober war insbesondere die OrangeAcademy spielbestimmend. 75:105 hatten die Langener das Spiel verloren. Seither ist jedoch einiges passiert: Langen hat mit dem Sieg gegen Würzburg einen klaren Aufwärtstrend eingeleitet, hat sich leistungstechnisch klar stabilisiert und tritt zudem mit Leon Fertig und Philipp Hadenfeldt in puncto Guard-Positionen noch einmal verstärkt auf. Mit zwei Siegen in Folge, insbesondere aber dem Buzzerbeater-Erfolg gegen Dresden im Rücken geht das Team selbstbewusst ins Duell.
Trotzdem: Ulm verfügt über einen tief besetzten Kader mit vielen jungen Talenten. Mit Joel Cwik, Namori Omog, Lenni Kunzewitsch, Meissa Faye, Endurance Aiyamenkhue und Teo Milicic sind gleich sechs Spieler mit einer Doppellizenz ausgestattet und entsprechend auch für Ratiopharm Ulm spielberechtigt.
Insbesondere Teo Milicic hat dabei schon einiges an Einsatzzeit im Basketball-Oberhaus gesammelt und ist mit 12,6 Punkten auch einer der starken Scorer des Teams. Im Hinspiel machte er im Sportpark Oberlinden sogar 26 Punkte. Aufpassen müssen die Giraffen zudem auf Topscorer Meissa Faye (17,1 Punkte) und den 2,09 Meter großen Center Endurance Aiyamenkhue (11,7 Punkte).
„Die Punkte aus Ulm zu stehlen ist unser klares Ziel. Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe wird. Es ist aber nicht unmöglich. Wir werden voll auf Sieg spielen und konzentrieren uns dabei auf uns, unser Spiel und unsere Stärken“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn.
Das Spiel am Sonntag, 25. Januar, beginnt um 17 Uhr im OrangeCampus in Neu-Ulm. Fans, die es nicht in die Halle schaffen, können das Spiel im Livestream auf https://sporteurope.tv verfolgen.
Herzschlagfinale: TV Langen gewinnen knappes Duell gegen Dresden in letzter Sekunde
Egal ob Spieler, Fans, Coaches oder Offizielle – dieses Spiel hat vermutlich alle Anhänger des TV Langen einiges an Nerven gekostet.
Wortwörtlich bis zur letzten Sekunde war es ein spannendes, enges Duell zweier Mannschaften, die auf Augenhöhe agierten. Nach einer etwas zerfahrenen ersten Halbzeit kämpfte sich Langen im letzten Viertel gut zurück ins Spiel und war dank des Buzzerbeaters von Drago Crnjac der glückliche Gewinner des Matchs.
Nachdem sich beide Teams im ersten, ausgeglichenen Viertel erst einmal aneinander herangetastet hatten, ließ der TV Langen insbesondere im zweiten Spielabschnitt die nötige Konzentration vermissen. In der Defense ließen die Spieler zu viele einfache Würfe und Spielzüge zu, folgerichtig konnte Dresden die Führung übernehmen und auch zur Halbzeitsirene behalten.
Glücklicherweise blieb es bei einem einholbaren 36:41. „Die erste Halbzeit heute war absolut nicht das, was wir für unseren Gameplan auf dem Zettel hatten. Wir haben in den ersten beiden Vierteln agiert, als ob wir bereits mit 20 Punkten vorne liegen“, sagt Langens Headcoach Tobias Jahn.
Auch im dritten Viertel ließ sich Dresden nicht aus der Ruhe bringen und behielt dabei zeitweise die Kontrolle über das Spiel. In der 29. Spielminute holten die Titans so mit 53:63 die höchste Führung des Abends heraus. Langen konnte am Ende dann wieder auf einen Fünf-Punkte-Rückstand Stellen, bei einem Zwischenstand von 60:65 zu Beginn des Schlussabschnitts.
Auf Langener Seite blieb es in der Defense im letzten Viertel zunächst dabei, dass die notwendige Aufmerksamkeit fehlte. Zu oft fanden die Dresdner, insbesondere Guard Scott Stone, freie Spieler unter dem Korb, die zu einfachen Abschlüssen kamen. Es blieb insbesondere bei einem offensiven Schlagabtausch. Mal war Dresden erfolgreich, mal kam Langen zurück. Immer wieder kämpften sich die Hausherren auf zwei Punkte Rückstand heran. Trotzdem: In der 36. Spielminute stand es 73:80.
Die letzten drei Minuten wurden dann zu einem absoluten Herzschlagfinale für die zahlreichen Langener Fans in der Halle. Als Stone 2:14 Minuten vor Schluss einen starken Dreier von weit abseits der Linie verwandelte, stand es 77:83. In der Phase wirkte Langen spielerisch mitunter ein wenig fahrig, der Spielaufbau wollte nicht so recht zu Erfolgen führen. Aminu Abibu verkürzte im Folgeangriff auf vier Punkte Rückstand – Putnik stellte per Freiwürfen dann aber wieder auf sechs Punkte. Anschließend war es erneut Abibu, der das 81:85 erzielte. Auf der Gegenseite verwarf zunächst Stone, auch der Tip-In durch Simeon Dimitrov fand nicht sein Ziel. Alex Lagerman sicherte daraufhin einen wichtigen Rebound und Niklas Pons verkürzte auf 83:85 – bei 1:12 Restzeit. Im Gegenangriff produzierte Dresdens Topscorer Duje Putnik einen Turnover und Leon Fertig holte via Korbleger den lang ersehnten Ausgleich zum 85:85. Der sonst so sichere Schütze Stone verwarf anschließend für drei. Auf der Gegenseite brauchte Langen beinahe die vollständigen 24 Sekunden für den Angriff. Fertig fand in der linken Ecke Abibu, der seinen Dreier verwarf, Lagerman holte jedoch den Rebound und stopfte zum 87:85 ein. Restzeit: vier Sekunden.
Dresden nahm folgerichtig eine Auszeit, der Ball wurde in der offensiven Hälfte ins Spiel gebracht. Dresden spielte schnelle Pässe, fand am Ende Stone an der Dreierlinie – und er trafden Wurf zum 87:88. In der Halle wurde zunächst angezeigt, das Spiel sei abgelaufen, der Wurf fiel allerdings klar ersichtlich, bevor die reguläre Spielzeit abgelaufen war. Die Schiris entschieden auf eine Restzeit von einer Sekunde. Headcoach Tobias Jahn nahm nun ebenfalls eine Auszeit, der Ball kam erneut in der offensiven Hälfte rein. Leon Fertig brachte den Ball auf Drago Crnjac, der weit hinter der Dreierlinie stand, warf – und traf. Per Buzzerbeater gewinnen die Giraffen das Spiel mit 90:88.
Neben dem Doube-Double-Topscorer Alex Lagerman haben auch Jacob Washington, Niklas Pons, Aminu Abibu und Leon Fertig an diesem Abend zweistellig gepunktet. Die gesamte Mannschaft hat an diesem Abend für den Sieg gekämpft, insbesondere im Bereich der Offensivrebounds. Satte 24 Mal pflückten die Langener Spieler den Ball vom offensiven Brett. „Es freut mich, dass wir dieses Comeback zum Ende des Spiels geschafft haben. Es war ein enges Spiel – mit besserem Ende für uns. Mit diesem Sieg konnten wir uns erneut vom Tabellenende absetzen. Jetzt müssen wir weiter arbeiten und den Blick vor allen ein wenig in Richtung der oberen Tabellenhälfte lenken“, so Jahn weiter.
Einen guten Einstand hat an diesem Abend auch Newcomer Philipp Hadenfeldt gezeigt, der bei seinem ersten Spiel zumindest acht Minuten Einsatzzeit bekam. „Es ist natürlich am Anfang erst einmal ein wenig schwer, wieder in den Liga-Alltag reinzukommen, wenn man seit März kein Spiel absolviert hat. Wir werden daran arbeiten, ihn in den kommenden Wochen in unser Spielsystem zu integrieren, dann wird er für uns auch eine klare Hilfe sein. Heute hat er seinen Job aber in jedem Fall solide gemacht“, lobt auch Jahn.
Für den TV Langen spielten:
Jacob Washington (12 Punkte/0 Assists/7 Rebounds), Niklas Pons (11/2/5), Luca Eibelshäuser (0/0/0), Michael Agyemang (0/0/0), Henk Droste (1/6/7), Leon Niederdraeing (0/0/0), Aminu Abibu (12/3/5), Philipp Hadenfeldt (0/0/1), Drago Crnjac (7/1/0), Alexander Lagerman (33/3/11), Fabian Baumgarten (2/0/1), Leon Fertig (12/4/2)

(c) Matthias Raith
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