Nach exakt 2/3 der Saison 2025/2026 befinden sich die Giraffen auf Kurs Klassenerhalt in ihrem ersten Pro B Jahr.
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15 Spiele, zehn Siege, Tabellenplatz zwei. Mit dieser Bilanz steht die Ulmer OrangeAcademy in der laufenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voll im Soll.
Es wird also eine schwere Aufgabe für den TV Langen, am kommenden Sonntag auswärts gegen das stark aufgestellte Team von Headcoach Florian Flabb zu bestehen. Klar ist: Die Langener wollen an die Vorwochen anknüpfen und sich stark präsentieren.
Beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams am 25. Oktober war insbesondere die OrangeAcademy spielbestimmend. 75:105 hatten die Langener das Spiel verloren. Seither ist jedoch einiges passiert: Langen hat mit dem Sieg gegen Würzburg einen klaren Aufwärtstrend eingeleitet, hat sich leistungstechnisch klar stabilisiert und tritt zudem mit Leon Fertig und Philipp Hadenfeldt in puncto Guard-Positionen noch einmal verstärkt auf. Mit zwei Siegen in Folge, insbesondere aber dem Buzzerbeater-Erfolg gegen Dresden im Rücken geht das Team selbstbewusst ins Duell.
Trotzdem: Ulm verfügt über einen tief besetzten Kader mit vielen jungen Talenten. Mit Joel Cwik, Namori Omog, Lenni Kunzewitsch, Meissa Faye, Endurance Aiyamenkhue und Teo Milicic sind gleich sechs Spieler mit einer Doppellizenz ausgestattet und entsprechend auch für Ratiopharm Ulm spielberechtigt.
Insbesondere Teo Milicic hat dabei schon einiges an Einsatzzeit im Basketball-Oberhaus gesammelt und ist mit 12,6 Punkten auch einer der starken Scorer des Teams. Im Hinspiel machte er im Sportpark Oberlinden sogar 26 Punkte. Aufpassen müssen die Giraffen zudem auf Topscorer Meissa Faye (17,1 Punkte) und den 2,09 Meter großen Center Endurance Aiyamenkhue (11,7 Punkte).
„Die Punkte aus Ulm zu stehlen ist unser klares Ziel. Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe wird. Es ist aber nicht unmöglich. Wir werden voll auf Sieg spielen und konzentrieren uns dabei auf uns, unser Spiel und unsere Stärken“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn.
Das Spiel am Sonntag, 25. Januar, beginnt um 17 Uhr im OrangeCampus in Neu-Ulm. Fans, die es nicht in die Halle schaffen, können das Spiel im Livestream auf https://sporteurope.tv verfolgen.
Herzschlagfinale: TV Langen gewinnen knappes Duell gegen Dresden in letzter Sekunde
Egal ob Spieler, Fans, Coaches oder Offizielle – dieses Spiel hat vermutlich alle Anhänger des TV Langen einiges an Nerven gekostet.
Wortwörtlich bis zur letzten Sekunde war es ein spannendes, enges Duell zweier Mannschaften, die auf Augenhöhe agierten. Nach einer etwas zerfahrenen ersten Halbzeit kämpfte sich Langen im letzten Viertel gut zurück ins Spiel und war dank des Buzzerbeaters von Drago Crnjac der glückliche Gewinner des Matchs.
Nachdem sich beide Teams im ersten, ausgeglichenen Viertel erst einmal aneinander herangetastet hatten, ließ der TV Langen insbesondere im zweiten Spielabschnitt die nötige Konzentration vermissen. In der Defense ließen die Spieler zu viele einfache Würfe und Spielzüge zu, folgerichtig konnte Dresden die Führung übernehmen und auch zur Halbzeitsirene behalten.
Glücklicherweise blieb es bei einem einholbaren 36:41. „Die erste Halbzeit heute war absolut nicht das, was wir für unseren Gameplan auf dem Zettel hatten. Wir haben in den ersten beiden Vierteln agiert, als ob wir bereits mit 20 Punkten vorne liegen“, sagt Langens Headcoach Tobias Jahn.
Auch im dritten Viertel ließ sich Dresden nicht aus der Ruhe bringen und behielt dabei zeitweise die Kontrolle über das Spiel. In der 29. Spielminute holten die Titans so mit 53:63 die höchste Führung des Abends heraus. Langen konnte am Ende dann wieder auf einen Fünf-Punkte-Rückstand Stellen, bei einem Zwischenstand von 60:65 zu Beginn des Schlussabschnitts.
Auf Langener Seite blieb es in der Defense im letzten Viertel zunächst dabei, dass die notwendige Aufmerksamkeit fehlte. Zu oft fanden die Dresdner, insbesondere Guard Scott Stone, freie Spieler unter dem Korb, die zu einfachen Abschlüssen kamen. Es blieb insbesondere bei einem offensiven Schlagabtausch. Mal war Dresden erfolgreich, mal kam Langen zurück. Immer wieder kämpften sich die Hausherren auf zwei Punkte Rückstand heran. Trotzdem: In der 36. Spielminute stand es 73:80.
Die letzten drei Minuten wurden dann zu einem absoluten Herzschlagfinale für die zahlreichen Langener Fans in der Halle. Als Stone 2:14 Minuten vor Schluss einen starken Dreier von weit abseits der Linie verwandelte, stand es 77:83. In der Phase wirkte Langen spielerisch mitunter ein wenig fahrig, der Spielaufbau wollte nicht so recht zu Erfolgen führen. Aminu Abibu verkürzte im Folgeangriff auf vier Punkte Rückstand – Putnik stellte per Freiwürfen dann aber wieder auf sechs Punkte. Anschließend war es erneut Abibu, der das 81:85 erzielte. Auf der Gegenseite verwarf zunächst Stone, auch der Tip-In durch Simeon Dimitrov fand nicht sein Ziel. Alex Lagerman sicherte daraufhin einen wichtigen Rebound und Niklas Pons verkürzte auf 83:85 – bei 1:12 Restzeit. Im Gegenangriff produzierte Dresdens Topscorer Duje Putnik einen Turnover und Leon Fertig holte via Korbleger den lang ersehnten Ausgleich zum 85:85. Der sonst so sichere Schütze Stone verwarf anschließend für drei. Auf der Gegenseite brauchte Langen beinahe die vollständigen 24 Sekunden für den Angriff. Fertig fand in der linken Ecke Abibu, der seinen Dreier verwarf, Lagerman holte jedoch den Rebound und stopfte zum 87:85 ein. Restzeit: vier Sekunden.
Dresden nahm folgerichtig eine Auszeit, der Ball wurde in der offensiven Hälfte ins Spiel gebracht. Dresden spielte schnelle Pässe, fand am Ende Stone an der Dreierlinie – und er trafden Wurf zum 87:88. In der Halle wurde zunächst angezeigt, das Spiel sei abgelaufen, der Wurf fiel allerdings klar ersichtlich, bevor die reguläre Spielzeit abgelaufen war. Die Schiris entschieden auf eine Restzeit von einer Sekunde. Headcoach Tobias Jahn nahm nun ebenfalls eine Auszeit, der Ball kam erneut in der offensiven Hälfte rein. Leon Fertig brachte den Ball auf Drago Crnjac, der weit hinter der Dreierlinie stand, warf – und traf. Per Buzzerbeater gewinnen die Giraffen das Spiel mit 90:88.
Neben dem Doube-Double-Topscorer Alex Lagerman haben auch Jacob Washington, Niklas Pons, Aminu Abibu und Leon Fertig an diesem Abend zweistellig gepunktet. Die gesamte Mannschaft hat an diesem Abend für den Sieg gekämpft, insbesondere im Bereich der Offensivrebounds. Satte 24 Mal pflückten die Langener Spieler den Ball vom offensiven Brett. „Es freut mich, dass wir dieses Comeback zum Ende des Spiels geschafft haben. Es war ein enges Spiel – mit besserem Ende für uns. Mit diesem Sieg konnten wir uns erneut vom Tabellenende absetzen. Jetzt müssen wir weiter arbeiten und den Blick vor allen ein wenig in Richtung der oberen Tabellenhälfte lenken“, so Jahn weiter.
Einen guten Einstand hat an diesem Abend auch Newcomer Philipp Hadenfeldt gezeigt, der bei seinem ersten Spiel zumindest acht Minuten Einsatzzeit bekam. „Es ist natürlich am Anfang erst einmal ein wenig schwer, wieder in den Liga-Alltag reinzukommen, wenn man seit März kein Spiel absolviert hat. Wir werden daran arbeiten, ihn in den kommenden Wochen in unser Spielsystem zu integrieren, dann wird er für uns auch eine klare Hilfe sein. Heute hat er seinen Job aber in jedem Fall solide gemacht“, lobt auch Jahn.
Für den TV Langen spielten:
Jacob Washington (12 Punkte/0 Assists/7 Rebounds), Niklas Pons (11/2/5), Luca Eibelshäuser (0/0/0), Michael Agyemang (0/0/0), Henk Droste (1/6/7), Leon Niederdraeing (0/0/0), Aminu Abibu (12/3/5), Philipp Hadenfeldt (0/0/1), Drago Crnjac (7/1/0), Alexander Lagerman (33/3/11), Fabian Baumgarten (2/0/1), Leon Fertig (12/4/2)
Der TV Langen hat am vergangenen Spieltag eine überzeugende, dominante Leistung gegen Oberhaching gezeigt. In dieser Form will das Team auch am kommenden Wochenende wieder auftreten. Gegen den direkten Tabellennachbarn Dresden Titans wollen die Giraffen vor heimischem Publikum den nächsten Sieg einfahren.
Beim ersten Aufeinandertreffen mit den Titans Anfang November hatten die Langener insbesondere in der Offensive große Schwierigkeiten, ihre Chancen zu verwerten. Im letzten Viertel des Spiels fehlte es der Mannschaft an der nötigen Konzentration, selbst einfache Layups wollten nicht fallen. Entsprechend wird es am Wochenende wichtig sein, Spielzüge gut aufzubauen, freie Würfe herauszuspielen und gemeinsam um jeden Punkt zu kämpfen.
Für diese Aufgabe erhalten die Giraffen ab sofort weitere Unterstützung: Der TV Langen hat mit Philipp Hadenfeldt einen neuen Point Guard verpflichtet, der dem Team für den Rest der Saison noch mehr Kadertiefe gibt. „Philipp ist ein sehr erfahrener Spieler und soll uns auf der PG-Position etwas stabilisieren und Ruhe geben. Seine Art und Weise Basketball zu spielen wird der Mannschaft gut tun und unseren Fans schöne Momente in der Halle bescheren“, sagt Headcoach Tobias Jahn.
Defensiv muss das Team insbesondere Dresdens Topscorer im Auge behalten. Zu diesen zählen Power Forward Duje Putnik (15,6 Punkte pro Spiel), Guard Kevin Kollmar (11,4 Punkte) sowie Guard Scott Edward Stone (20,7 Punkte). Allein diese drei Spieler sorgten im Hinspiel für 42 der 72 Dresdner Punkte.
Die Zielsetzung für die Mannschaft ist klar: „Wir wollen uns weiter von den unteren Tabellenplätzen entfernen. Dafür haben wir in dieser Woche hart gearbeitet. Wir wollen am Samstag dem Spiel unseren Stempel aufsetzen“, betont Jahn.
Das Spiel am Samstag, 17. Januar, beginnt um 19.30 Uhr im Sportpark Oberlinden. Fans, die es nicht in die Halle schaffen, können das Spiel im Livestream auf https://sporteurope.tv verfolgen.
Für das erste Heimspiel im neuen Jahr hatte sich der TV Langen fest vorgenommen, eine klare Leistungssteigerung zu zeigen. Die Mannschaft hat geliefert: In einem überzeugenden Auftritt gegen die TSV Oberhaching Tropics waren die Giraffen über 40 Minuten das dominierende Team auf dem Feld. Für einen dreistelligen Sieg hatte es am Ende nicht gereicht, dennoch wurde es am eine mit 92:73 ein deutliches Ergebnis. Weiterlesen
Mehr Rebounds, mehr Ordnung: TV Langen will gegen Oberhaching eine Schippe drauflegen
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