Nichts zu holen in Ulm:
Am 18. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist die OrangeAcademy ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Gegen die mit nur neun Spielern angereisten Langener waren sie in drei der vier Vierteln klar das bessere Team und nutzten insbesondere die zu schwache Defense ihrer Gegner gekonnt aus.
Besonders bitter für die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn war der Umstand, dass sie über den gesamten Spielverlauf nicht ein einziges Mal in Führung gehen konnte. Spätestens Ab der vierten Spielminute waren die Ulmer das spielbestimmende Team auf dem Feld, dreieinhalb Minuten vor Ende des ersten Viertels lagen sie bereits mit 23:9 vorn. Zwar war das zweite Viertel nicht ganz so dominant wie das erste, dennoch blieb es zur Halbzeit bei einer deutlichen Führung. Halbzeitstand: 56:39.
Im dritten Viertel waren die Langener dann ein wenig erfolgreicher, erreichten ein paar defensive Stops und konnten daraus auf der anderen Seite des Courts einige Punkte erzielen. Letztlich reichte es aber nicht, um zu gewinnen. Im letzten Spielabschnitt fand Ulm zur bisherigen Stärke zurück und tütete am Ende den klaren 99:80-Erfolg ein.
Der TV Langen hatte an diesem Abend insbesondere in der Verteidigung zu viele offene Würfe und zu einfache Züge zum Korb zugelassen. Auch gelang es der OrangeAcademy, den sonst sehr starken Scorer Alex Lagerman unter Kontrolle zu halten. Zwar hatten Jacob Washington, Niklas Pons, Henk Droste und erstmalig auch Michael Agyemang zweistellig gepunktet, am Ende reichte es jedoch nicht, um den Gegnern Paroli zu bieten. „Ulm hat unsere Schwächen in der Defense komplett ausgenutzt. Entsprechend müssen wir daran arbeiten, unsere Fehler in den kommenden Spielen zu reduzieren“, lautete Jahns Fazit an diesem Abend.
Für den TV Langen spielten:
Jacob Washington (17 Punkte/0 Assists/11 Rebounds), Niklas Pons (15/7/4), Luca Eibelshäuser (2/0/0), Michael Agyemang (14/0/6), Henk Droste (13/2/4), Aminu Abibu (5/4/8), Drago Crnjac (8/0/0), Alexander Lagerman (6/2/2), Fabian Baumgarten (0/2/1)

(C) matthias raith





