JBBL-Team besiegt Trier

Am Sonntag spielte die Langener JBBL gegen den Tabellennachbarn aus Trier vor großer Kulisse.

Lautstark waren die mitgereisten Trierer. Und die eigenen Fans wollten die Mannschaft um ihren Kapitän Philipp Pons anfeuern, um vor den PlayDowns ggf. noch an Bayreuth, die zu dem Zeitpunkt nur einen Sieg mehr auf dem Konto hatten, vorbei ziehen zu können.

Die Langener Jung-Giraffen starteten sehr gut in die Partie und konnten so ihre Ambitionen direkt mit einem 9:0-Lauf klarstellen. Trier reagierte mit einer frühen Auszeit, wonach sie auf 11:8 verkürzen konnten. Allerdings antworteten die Langener Jungs abermals mit einem 15:3-Lauf. Das hatte direkt eine weitere Auszeit von Trier zur Folge.

Im zweiten Viertel war Trier am Zug und konnte bis zur Halbzeit auf 42:36 verkürzen, vor allem dank eines extrem treffsicheren Maximilian Langenfeld, welcher bereits zur Halbzeit 22 Punkte auf seinem Konto gesammelt hatte und dabei eine hohe Trefferquote aufwies (4 von 5 Dreipunktewürfe).

In der zweiten Halbzeit konzentrierte sich das Langener Team noch stärker darauf, Langenfeld nicht an den Ball kommen zu lassen und selbst im Falle einer Ballannahme, ihm das Abschließen extrem zu erschweren. Diesen Job machten die beiden Sonderbewacher Liam Wefing und Justus Wippersteg auch sehr gut, allerdings traf Triers „Alleinunterhalter“ auch weiterhin extrem schwere Würfe, weshalb er am Ende auf ganze 42 Punkte kam. So war das dritte Viertel sehr ausgeglichen und ging knapp an Trier, mit einem Zwischenstand von 56:57.

Im letzten Viertel ging es nun um alles. Und hier zahlte sich die vom TVL über das ganze Spiel hoch gehaltene Intensität, verbunden mit vielen Wechseln, aus. Die Mannschaft aus Langen startete mit einem 24:0-Lauf und lies Trier in dem Moment keine Luft zum durchatmen. So stand es nach 36 gespielten Minuten 77:57 für den TVL, was die Vorentscheidung bedeutete. In den restlichen Spielminuten betrieb Langenfeld mit 9 erzielten Punkten noch ein klein wenig Ergebniskorrektur, bevor das Spiel mit 82:68 verdient an die Mannschaft aus Langen ging.

Nach dem Bayreuth gleichzeitig mit einem Buzzerbeater aus 11 Metern gegen Leverkusen gewonnen hat, wird es nun schwer in der Tabelle noch einen Platz nach oben zu klettern. Allerdings wird die Mannschaft so oder so für die PlayDowns gewappnet sein und kann hier an die Leistung anknüpfen. Dem Trierer Maximilian Langenfeld gilt es, ein riesiges Kompliment auszusprechen. Er hat ein extrem starkes Spiel gemacht und traf seine Würfe, egal wie gut er verteidigt wurde.

Es spielten: Robin Kytka (6), Clement Veysset (10), Niklas Richter, Tim Witte (3), Philipp Pons (15), Lukas Janott (14), Lucas Deetjen (12), Leon Hettinger, Liam Wefing (2), Justus Wippersteg (12), Adam Afhakama (3), Davud Cosar (5).