Play-Down-Finale am Sonntag

Für die JBBL und NBBL des TV Langen kommt es am 23. April zu zwei heißen Spielen.

Um 12.30 Uhr und um 15 Uhr ist Anpfiff der vorentscheidenden Hinspiele in der „best-of-three“-Serie. Die JBBL-Jungen erwarten das Team der „Internationalen Basketball-Akademie“ München. Die NBBL-Jungen treten gegen MTV Kronberg an.

Das Münchner Team ist für Trainer Jochen Bender ein Buch mit sieben Siegeln. Diese Münchner Mannschaft belegte als drittes Münchner Team (neben Jahn München und Bayern München) in der Vorrunde den letzten Platz. In der anschließenden Relegationsrunde-Südost gelangen dem Team drei Siege. Aufsteigende Tendenz erkannte auch Trainer Jochen Bender bei seinem Video-Studium der Münchener Akademie. Trotz des internationalen Namens der Akademie sind die Leistungsträger solche nationaler Herkunft.

Team-Coach Jochen Bender: „Wir haben uns gut vorbereitet und haben allen Grund, das Spiel selbstbewußt anzugehen. Vor allem hoffen wir auf viele anfeuernde Zuschauer am Sonntag mittag in der Georg-Sehring-Halle“.

Auf viele Fans hoffen anschließend auch die NBBL-Jungen und Coach Michael Luprich. Sie kennen ihre Gegner vom MTV Kronberg bestens. Beide Teams spielten schon in der Hauptrunde-Südwest gegeneinander, jeweils einmal siegreich. Da belegten die „Schoder Junior Giraffen“ den 6. und die Kronberger den 8. Platz. Da beide Teams in der 1. Play-Down-Runde erfolglos blieben, müssen sie jetzt im direkten Vergleich um den Klassenerhalt kämpfen. Beide Teams sind ausgeglichen besetzt, wenn auch beim MTV Kronberg Felix Hecker mit 21,6 Punkten pro Spiel herausragt.

Für den 98-er Jahrgang des TV Langen war es eine Saison mit Höhen und Tiefen, hatten sie doch noch kurz vor dem Ende der Hauptrunde die Chance, sogar die Play-Offs um die Meisterschaft zu erreichen, ehe dann empfindliche Niederlagen diesen Traum zerstörten. „Jetzt wollen wir einen positiven Schlußpunkt unter diese Saison setzen und den nachfolgenden Jahrgängen 99/2000 die Chance auf eine weitere NBBL-Saison offen halten,“ zeigt sich Coach Michael Luprich optimistisch.