Rhein-Main Baskets in Würzburg in Spiellaune

BVUK Sharks Würzburg – Rhein-Main Baskets  46:68 (14:17, 10:16; 14:16, 8:19)

Diesmal waren die Baskets von Beginn an gut drauf, verteidigten engagiert, und Anja Stupar eröffnete mit 2 Freiwürfen zum 0:2. Lyndi Laborn, die sich besonderer Bewachung erfreute, legte per Sprungwurf nach zum 2:4 und 2:6. Kurz darauf holte sie sich aber auch schon ihr 2. Foul. Coach Peter Kortmann mußte sie zur Schonung frühzeitig erstmals auf die Bank holen.

Beide Teams wechselten schon im 1. Viertel munter durch und zeigten, dass sie vielseitig besetzt waren. Verena Wilmes legte für die Baskets vor auf 6:12 und zwang Würzburg zu einer ersten Auszeit. Mit 14:17 endete das 1. Viertel.

Anna Schläfcke eröffnete Viertel 2 zum 14:19 nach Ass. von Lyndi Laborn, die sich aber wenig später ihr 3. Foul einhandelte. Zum Glück ging es Würzburgs Top-Scorerin Stephanie Kleysen nicht anders.

Nun mußten andere ran und taten es. Nadine Ripper verwandelte 2 Freiwürfe zum 15:21 (14. Minute) und Monika Wotzlaw erhöhte auf 15:23 (15.) Doch Würzburg gab so schnell nicht auf, verkürzte auf 21:23 und zwang Baskets-Coach Kortmann zu einer Auszeit. Danach kamen die „Dietrich-Minuten“ mit Nelli´s Zwischenspurt zum 21:27. Pia Dietrich legte nach zum 21:29 (18.) und Nelli erhöhte auf 21:31 (19.), ehe Anja Stupar den 24:33-Halbzeitstand erzielte.

Nach dem Seitenwechsel legte Lyndi Laborn erst einmal richtig vor zum 24:37 nach Assists von Nelli Dietrich und Nadine Ripper, und dann weiter zum 26:39. Dann waren es die kleinen schnellen Baskets, Pia Dietrich und Verena Wilmes, die auf 30:43 erhöhten. Vor allem Verena Wilmes hatte jetzt ihre starke Phase, legte noch zweimal nach auf 38:49. Bis dahin hatten die Baskets mit konzentriertem Spiel jedes der ersten drei Viertel gewonnen, wenn auch stets knapp. Würde das reichen zum sechsten Sieg im siebenten Spiel der Rückrunde ?

Nach drei Dreiern in Folge von Nelli Dietrich (2) und Verena Wilmes zum 40:59 sah es ganz danach aus. Bei 40:61 reagierten die Gastgeber mit einer Auszeit, um den Schock zu verarbeiten. Monika Wotzlaw verwandelte darauf noch einen Sprungwurf zum 43:63 und einen Dreier zum 46:66, wozu Nelli Dietrich bereits ihren achten Assist gab. Und gleich danach noch einen Korbleger zum 46:68-Endstand verwandelte. Damit war der 6. Sieg im 7. Rückrundenspiel gesichert. „Das verdanken die Baskets vor allem ihrer sehr guten Verteidigung, mit der sie Würzburgs gute Dreierwerferinnen und auch deren Topscorerin Stefanie Kleysen weitgehend ausschalten konnten,“ lobte Baskets-Vorsitzende Silke Dietrich nach dem Spiel.

 

Es spielten für die Rhein-Main Baskets: Pia Dietrich (7, 6 Reb., 2 Ass.), Nelli Dietrich (14, 2 Dreier, 4 Reb., 8 Ass.), Alica Köhler (3 Reb., 2 Steals), Verena Wilmes (12, 1 Dreier), Lyndi Laborn (12, 9 Reb.), Anna Schlaefcke (2), Anja Stupar (11, 7 Reb., 3 Ass., 5 Steals), Jasmin Weyell, Monika Wotzlaw (7, 1 Dreier, 5 Reb.), Nadine Ripper (3).

 

Foto Harald Appel: Verena Wilmes war der Joker in Würzburg