JBBL wieder mental nicht stark genug

Am Sonntag (5.3.) spielte die JBBL aus Langen in Heidelberg um den nächsten Sieg in der Relegation und damit eine gute Ausgangsposition für die evtl. anstehenden Play-Downs. Am Ende musste man aber leider wieder mit einer knappen Niederlage nach Hause gehen, welche zu vermeiden gewesen wäre.

Das Spiel gestaltete sich von Beginn an knapp, wo sich keines der beiden Teams absetzen konnte. Kleine Läufe eines Teams wurden direkt mit einem Lauf auf der Gegenseite beantwortet. So gestaltete sich die erste Halbzeit knapp, aber auch mit einem hohen Scoring, was für ein Relegationsspiel durchaus ungewöhnlich ist. Dazu muss leider auch gesagt werden, dass die beiden Unparteiischen von Beginn an keinen Spielfluss zugelassen haben. Legale Verteidungsarbeit wurde auf beiden Seiten unnötig mit einem Foul bestraft, weshalb es zu vielen Freiwürfen kam und auf beiden Seiten einige Würfe nicht verteidigt werden konnten.

So ging es mit einem Punktestand von 46:42 für Heidelberg in die Halbzeitpause. In der noch einmal an den Kampfgeist appelliert wurde und versucht wurde sich auf die sehr ungewöhnliche Linie der Schiedsrichter einzustellen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien dies noch gut zu funktionieren. Wodurch sich die Jungs um Kapitän Philipp Pons eine knappe Führung von 63:61 nach dem dritten Viertel erspielen konnten. Auffällig ist weiterhin das hohe Scoring in einem solchen Spiel.

Im letzten Spielabschnitt zeigte die Langener JBBL-Mannschaft, nach einem völlig unnötigen technischen Foul zu Beginn des Viertels an David Mosqueira-Gülpen, welches gleichzeitig sein fünftes Foul bedeutete, erneut Nerven und ließ einen 18:4-Lauf für Heidelberg zu. So lief die Mannschaft von Coach Bender, bei einem Stand von 79:67 für Heidelberg in der 36.Minute, Gefahr erneut eine unnötig hohe Niederlage zu kassieren. Allerdings rissen sich die Jungs aus Langen noch einmal zusammen und kämpften sich mit einem 12:1-Lauf noch einmal auf 79:80 heran. Aber leider konnte das Spiel nicht mehr zu Gunsten der Mannschaft von Kapitän Pons gekippt werden. So verlor man das Spiel mit 82:79 in Heidelberg und lies so wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegen.

Ungewöhnlich war an diesem Spiel, dass insgesamt knapp 60 Fouls gepfiffen wurden, die zu sage und schreibe 60 Freiwürfen führten. Allerdings kann das nicht als Ausrede gelten. Sofern die Mannschaft um Kapitän Pons sich ausschließlich auf sich konzentriert hätte, wäre das Spiel normal locker für die Mannschaft aus Langen ausgefallen. Und so hat man das Spiel mal wieder im Kopf verloren, da die Mannschaft aus Heidelberg genau dies sehr gut hinbekommen hat und so trotz unerklärlicher Pfiffe einfach ihr Programm runter gespult hat. Und so völlig verdient gewonnen hat.

In den nächsten Spielen gilt es nun, sich wieder auf sich zu konzentrieren und so wichtige Punkte im Klassenerhalt zu sammeln. Nächste Woche geht es im nächsten wichtigen Spiel gegen die Mannschaft aus Nieder-Olm, welche sich diese Woche stark gegen Trier verkauft hat und einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte.

Es spielten: Kytka, Tönnes (4), Janott (8), Kiss (21), Pons (10), Decher (5), Mosqueira-Gülpen (1), Werner (7), Quasebart (8), Rolf (5), Kantim (10), Alan.