Schwerer Gang zum Tabellenführer

Trotz der guten Vorstellung und des knappen Sieges gegen den Tabellenzweiten Dürkheim/Speyer reisen die Giraffen am Samstag als krasser Außenseiter in den Schwarzwald nach Schwenningen. Nach 21 Spielen und acht Punkten Vorsprung ist dem designierten Meister der Regionalliga Südwest der sportliche Aufstieg praktisch nicht mehr zu nehmen. Der Gastgeber hat den am tiefsten besetzten Kader,  sich insgesamt nur drei Niederlagen auswärts geleistet und ist zu Hause noch ungeschlagen.

Soviel Freude die Schwenninger Mannschaft ihrem eigen Anhang bereiten mag, so groß ist der Verdruss beinahe deutschlandweit der Ankündigung des Vereins gegenüber, im Falle des Aufstieges gegen die von allen Pro B- und Pro A-Vereinen seit vielen Jahren einvernehmlich getragene Beschränkung ausländischer Spieler zu klagen. Diese freiwillige Selbstverpflichtung zum Schutz junger deutscher Spieler steht nicht mit dem EU-Recht in Einklang, was allen Beteiligten bei Einführung dieser Regel auch bewusst war. Hintergrund der Klagedrohung ist, dass das Schwenninger Team bis auf einen Akteur ausschließlich aus EU-Ausländern und einem Amerikaner besteht.

Die Giraffen werden in Schwenningen auf die drei verletzten Stammspieler Chris Reinhardt, Timothy Chabot und Cedric Quarshie verzichten müssen, auch der Einsatz des angeschlagenen Julius Martiny ist fraglich. Angesichts der vielen personellen Ausfälle und werden die Giraffen im Rahmen ihrer aktuellen Möglichkeiten um ein gutes Ergebnis kämpfen, oberstes Ziel im Hinblick auf die restlichen Spiele ist es aber, keine weiteren Verletzungen zu riskieren.

Spielbeginn in Schwenningen ist um 20.00 Uhr.