Langener JBBL nicht reif genug für den Sieg

Am Sonntag (26.2.17) spielte die JBBL von Coach Bender in der heimischen Georg-Sehringhalle in der Relegationsrunde gegen den vermeintlich stärksten Gegner der Gruppe die Igeko Nürnberg Falcons. In einem lange Zeit knappen Spiel setzte sich letztendlich der Favorit aus Nürnberg durch.

Die Jungs um Kapitän Philipp Pons gingen hoch motiviert in die Partie und zeigten so von Beginn an eine engagierte Leistung. So führten die Langener Jungs nach 3 Minuten mit 9:2, bevor der Gegner aus Nürnberg so langsam ins Spiel fand. Gegen Ende des ersten Viertels waren die Nürnberger nun voll da und entschieden das Viertel so nach einem 12:3 Lauf mit 18:12 für sich.

Aber die jungen Langener Giraffen gaben sich nicht auf und kämpften weiter um jeden Ball. So entwickelte sich das zweite Viertel zu einem offenen Schlagabtausch, welchen die jungen Giraffen mit einem 21:14 Viertelergebnis für sich entscheiden konnten. So gingen die Jungs von Coach Bender mit einer knappen 33:32 Führung in die Kabine.

Der Kampfgeist der Jungs, um ihren Kapitän Pons, war weiterhin ungebrochen. Allerdings wurde während großer Teile der ersten Halbzeit ein strukturiertes Angriffsspiel vermisst. Dies galt es in der zweiten Halbzeit besser zu machen, um die Punkte daheim zu halten.

Das dritte Viertel war wieder von großem Kampf geprägt. Während dem sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen konnte. Zunächst führten die jungen Langener Giraffen mit 48:38, woraufhin die Truppe aus Nürnberg schnell wieder auf 48:47 verkürzte. Nach einem Dreier von Ricardo Werner ging die Langener Truppe mit einer knappen 55:52 Führung in das letzte Viertel.

Im letzten Viertel machte sich wohl anscheinend langsam die Müdigkeit bemerkbar. So schien der Ball nicht mehr wirklich in den Korb zu wollen. Nach vier gespielten Minuten lag man so mit 57:64 zurück. Ein Dreipunktwurf von Philipp Tönnes, zum 60:64, ließ noch einmal aufhorchen. Allerdings bekam die Langener Mannschaft nach diesem Wurf nicht mehr viel zusammen und gab sich Stück für Stück auf, weshalb ihr leider auch jeglicher Kampfgeist in den letzten 5 Minuten abhanden gekommen ist. So gewann Nürnberg letztendlich verdient mit 60:80.

Leider hat es die Langener Truppe über das gesamte Spiel nicht geschafft zu ihrem strukturierten Offensivspiel von der Vorwoche in Mainz zu finden. Was es letztendlich schwierig macht über die volle Spielzeit konstant zu punkten. Dazu hat leider noch die nötige Reife gefehlt, sich auch aus einer schwierigen Phase, wie im letzten Viertel, herauszuspielen. In der Höhe war die Niederlage am Ende etwas unnötig, womit es schwierig bis unnötig wird in der Rückrunde den so wichtigen direkten Vergleich gegen Nürnberg zu sichern.

Nächsten Sonntag in Heidelberg ist mit einer deutlich stärkeren Langener Mannschaft zu rechnen.

Es spielten: Philipp Tönnes (13 Pkt), Lukas Janott (2), Ferenc Kiss (2), Philipp Pons (12), Robin Decher, David Mosqueira Gülpen, Ricardo Werner (14), Kaafi Dhiblawe, Marvin Rolf (4), Luca Kantim (13), Ahmet Alan.