Giraffen auf der Suche nach Stabilität

In den beiden kommenden Spielen treffen die Giraffen zunächst in eigener Halle auf den Tabellenzweiten Speyer/Bad Dürkheim, eine Woche später geht es zum unangefochtenen Spitzenreiter nach Schwenningen. Angesichts der zuletzt schwächelnden Teamleistung sowie der verletzungsbedingten Ausfälle von Chris Reinhardt und Cedric Quarshie sind das alles andere als rosigen Voraussetzungen für die dringend benötigten Punkte. Das primäre Ziel muss es also sein, wieder eine stabile Leistung über 40 Minuten abrufen zu können, um für die dann noch folgenden vier Spiel gerüstet zu sein.

Im dicht gedrängten Verfolgerfeld von Schwenningen hat sich Speyer durch einige Siege auf Platz 2 vorgekämpft. Im Hinspiel lieferten sich beide Mannschaften einen großen Kampf, die Giraffen unterlagen  schließlich mit 82:89 nach Verlängerung. Dabei verspielten sie eine Fünf-Punkte-Führung in den beiden letzten Spielminuten. Es war ein Duell auf Augenhöhe.

Wie bei allen Spitzenteams in der Regionalliga Südwest zählen EU-Spieler auch beim Zweitligaabsteiger zu den Leistungsträgern. Neben dem Amerikaner Khobi Williamson, Aaron Ellis sind es vor allem die beiden spanischen Akteure Jordi Sabate und Edoardo Albaladejo, die den Gästen die Stabilität und nötige Tiefe geben.

Da werden die Giraffen alles in die Waagschale werfen müssen, wenn sie den favorisierten Gästen am Samstag Paroli bieten wollen. Coach Tim Michel hat sein Team in einem Meeting auf den Schlussspurt in der Regionalliga Südwest eingeschworen und kampflos wollen die Giraffen dem Gegner die Punkte nicht überlassen.

Spielbeginn ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Georg-Sehring-Halle.