Giraffen vor schwerer Aufgabe in Kaiserslautern

Nach dem bitteren Spielverlust und dem Punktabzug stehen die Giraffen zwar nach wie vor auf Platz 7, der Blick muss sich nun aber mehr nach unten als in die obere Tabellenhälfte richten. Der kommende Gegner Kaiserslautern hat mit zwei Siegen gegen Fellbach und in Tübingen zuletzt einen kleinen Lauf gehabt und sich vom Tabellenende etwas absetzen können. Ihre Serie wollen die Pfälzer nun auch gegen die Giraffen fortsetzen, die das Hinspiel knapp mit 79:76 gewinnen konnten. Coach Tim Michel hat versucht, die Spieler wieder aufzurichten und den Fokus auf die über 30 Minuten gute Leistung seines Teams gegen Fellbach zu legen.

Gegen Kaiserslautern, das zuletzt 90 Punkte gegen Fellbach und 101 in Tübingen erzielen konnte, müssen die Giraffen vor allem wieder ihre Stärke in der Verteidigung aktivieren, wenn sie erfolgreich sein wollen. Mit Spielgestalter Japhet McNeill, der in Heidelberg schon Pro gespielt hat, dem beweglichen Center Waldemar Nap und den Flügelspielern Kevin Luyeye und Genc Sefaja verfügt der Gastgeber über einige sehr korbgefährliche Akteure, die in ihren offensiven Möglichkeiten eingeschränkt werden müssen.

Bei den Giraffen ist die Sperre von Cedric Quarshie zwar abgelaufen, der Flügelspieler konnte zuletzt aber wegen einer leichten Muskelverletzung nicht am Training teilnehmen. Coach Tim Michel konnte seinen Führungsspielern Maxim Schneider, Preston Ross und Chris Reinhardt im Spiel gegen Fellbach eine deutliche Leistungssteigerung bescheinigen und hofft, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt. Bei Chris Reinhardt ist aktuell noch nicht abzusehen, ob er aufgrund einer Schulterprellung einsatzbereit sein wird.

Spielbeginn ist am Sonntag um 16.30 Uhr in der Barbarossahalle in Kaiserslautern.