Tabellenführer kommt nach Langen

Mit den Wiha Panthers Schwenningen kommt am Samstag die einzig noch ungeschlagene Mannschaft in der Regionalliga Südwest und der Meisterschaftsanwärter Nr. 1 in die Georg-Sehring-Halle.

Aus dem vor der Saison erwarteten Zweikampf zwischen Schwenningen und Koblenz scheint ein Durchmarsch zu werden. Beide Teams bestehen fast ausschließlich aus ausländischen Spielern, neben dem obligatorischen amerikanischen Spieler, haben sowohl Schwennningen als auch Koblenz sich auf dem EU-Markt bedient. Die Schwarzwälder setzen dabei auf eine stärker eingespielte Mannschaft, mit Akteuren aus Slowenien, Bulgarien, Litauen und Ungarn. Das bei einem möglichen Aufstieg in die Pro B ganz andere Voraussetzungen herrschen, (drei deutsche Spieler auf dem Feld) scheint dabei für die Verantwortlichen keine Rolle zu spielen. Diesen Weg werden die Giraffen nicht einschlagen und setzen verstärkt auf junge Spieler aus der Region und dem eigenen Nachwuchs.

In den beiden letzten Spielen in Mainz (90:80) und am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den Aufsteiger Fellbach (81:80) ist ein wenig von der bis dahin gezeigten Dominanz verloren gegangen, gleichwohl gilt der Gast am Samstag als klarer Favorit.

Mit Edin Alispahic (16,6 Punkte), Jaka Zagorc (11,2 Punkte), dem Amerikaner Tabari Perry (10,1 Punkte), Miklos Fekete hat der Tabellenführer nicht den einen herausragenden Scorer, sondern gleich mehrere Akteure, die dem Spiel ihren Stempel aufdrücken können. Hier ist wieder insbesondere eine engagierte Verteidigungsleistung der Giraffen gefragt, wenn das Team von Coach Tim Michel den Panthers Paroli bieten möchte. Mut macht der gute Auftritt der Giraffen am vergangenen Samstag in Speyer und die Tatsache, dass das Team bislang in allen Begegnungen nicht chancenlos gewesen ist.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Davor Karamatic, der Probleme mit dem Oberschenkel hat, dafür sollte der zuletzt fehlende Cedric Quarshie wieder mit von der Partie sein. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Um 16.30 Uhr spielen die Damen der Rhein-Main Baskets gegen Würzburg, sodass sich der Besuch der Georg-Sehring lohnt.

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