Europameisterschaft mit 3 vom TVL

Drei Langener Basketballer bei Senioren Europameisterschaft.              

Vom 24.06. bis  03.07.2016 fanden in Novi Sad/Serbien die Senioren-EM aller Altersklassen der Damen und der Herren statt. Für alle Teilnehmer war diese internationale Meisterschaft wieder ein großartiges Erlebnis. Insgesamt 96 Damen- und Herren-Mannschaften traten diesmal in 10 verschiedenen Altersklassen von 30+ bis 75+ an, um sich mit den besten Mannschaften in Europa zu messen.

Platz 7 für die 50+ mit Klaus Neumann

Klaus Neumann wurde in die Auswahlmannschaft der Altersklasse 50+ berufen. Neben Klaus Neumann wurde auch Wolfgang Schädlich, der im Mai als Spieler von Eintracht Frankfurt in einer Spielgemeinschaft mit dem TV Langen die Deutsche Meisterschaft der Altersklasse 50+ gewinnen konnte, aufgrund seiner guten Leistungen zur EM eingeladen.

Die Mannschaft hatte eine schwere Vorrundengruppe erwischt und musste Niederlagen gegen den Gastgeber und späteren Vize-Europameister Serbien (46:79)sowie gegen Italien A (38:61) hinnehmen. Als Gruppendritter erreichten die Deutschen trotzdem das Viertelfinale, verloren dort aber gegen Georgien mit 48:59. So reichte es zu Platz 7 bei 10 teilnehmenden Mannschaften.

Platz 4 für die 55+ mit Thomas Arnold und Rainer Greunke

Mit Thomas Arnold und Rainer Greunke traten zwei Langener in der Altersklasse 55+ an. Insgesamt stellte diese Altersklasse mit 14 Mannschaften das größte Teilnehmerfeld.

Die Deutschen mussten als Titelverteidiger in der Vorrunde in einer 4er-Gruppe antreten. Sie begannen das erste Spiel gegen Griechenland holprig, konnten am Ende aber deutlich mit 66:47 gewinnen. Am nächsten Tag hieß der Gegner Chile, der als Vizeweltmeister des Vorjahres außer Konkurrenz an der EM teilnehmen durfte. Trotzdem wollten die Deutschen das Spiel nicht verschenken, mussten aber auch hart kämpfen, um nach Verlängerung zu einem knappen 80:72 Erfolg zu kommen.  Im Endspiel um den Gruppensieg kam es zu einem echten Krimi, in dem die Deutschen sich mit 60:62 gegen den alten Rivalen Moldawien geschlagen geben mussten.

Als Gruppenzweiter spielte Deutschland im Viertelfinale gegen Gastgeber Serbien. Da diese nur einer Dreiergruppe zugelost worden waren, hatten die Deutschen den Nachteil eines zusätzlichen Spiels und der Verlängerung gegen Chile. Die Mannschaft zeigte sich aber nach einem freien Tag gut erholt und konnte das Spiel im letzten Viertel mit 75:52 deutlich für sich entscheiden.

Der Spielplan wollte es, dass im Halbfinale der Gegner wieder Moldawien hieß. Diesmal beherrschten die Moldawier das Spiel besser und konnte über weite Strecken eine knappe Führung behaupten. Mit 53:61 unterlag das deutsche Team. Dabei erwies sich aber auch als erheblicher Nachteil, dass zwei Spieler verletzungsbedingt ausgefallen waren.

Im Spiel um Platz drei ging es dann gegen den Mitfavoriten Russland, der sich im anderen Halbfinale Slowenien geschlagen geben musste. Das deutsche Team hatte keine echte Chance und musste dem anstrengenden Turnier Tribut zollen. Die Russen kamen letztendlich zu einem verdienten 68:47-Erfolg und sicherten sich die Bronzemedaille. Europameister wurde Slowenien mit einem ebenso deutlichen Sieg (70:43) gegen  Moldawien. Dennoch waren die Deutschen und insbesondere auch die beiden Langener mit dem Turnier und dem Ergebnis hoch zufrieden.

Thomas Arnold wurde als Coach Europameister

Thomas Arnold krönte seine Teilnahme noch mit dem Titel des Europameisters als Coach der Damen in der Altersklasse 45+. Auch die Damen gingen als Titelverteidigerinnen ins Turnier. Der Langener Coach führte das Team ohne Niederlage ins Finale gegen die Ukraine. Hier bewiesen die Deutschen Damen einmal mehr ihre Klasse und siegten verdient mit 65:41.

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