Entscheidung im Abstiegskampf vertagt

Den ersten Matchball im Kampf gegen den Abstieg gegen den starken Tabellendritten Conlog Baskets Koblenz haben die Giraffen nicht nutzen können. Eine zweite Gelegenheit, den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen zu können, bietet sich am Samstag beim Tabellensechsten KIT Karlsruhe. Die Aufgabe dort ist aber als ebenso so schwierig einzuschätzen, denn der Gastgeber verfügt über einen starken Kader, der von vier sehr dominanten Spielern aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens angeführt wird. Bubalo, Drezga, Prasovic und Vrsaljko führen die Statistiken ihres Teams in allen Bereich an und haben mit dem Pro A erfahrenen Alexander Rueck und Fabian Ristau starke deutsche Mitspieler neben sich.

Unabhängig vom Ergebnis dieses Spieles hat sich die Ausgangslage der Giraffen trotz der Niederlage gegen Koblenz zumindest nicht verschlechtert, denn die EVL Baskets Limburg haben überraschend Federn beim Tabellenletzten Heidelberg-Kirchheim gelassen. Die Mittelhessen müssen im letzten Saisonspiel zu Hause den Tabellenführer PS Karlsruhe bezwingen, wenn sie an einem der vor ihnen platzierten Teams noch vorbeiziehen wollen.     Die Karlsruher müssen ebenfalls gewinnen, wenn sie am letzten Spieltag nicht noch die Meisterschaft verspielen wollen, da Verfolger Schwenningen die Saison bereits beendet hat und bei Punktgleichheit den besseren direkten Vergleich aufweisen kann.

Mitkonkurrent Crailsheim steht im Heimspiel gegen den Tabellenvierten ASC Mainz (Beginn 15.00 Uhr) vor einer kniffligen Aufgabe, während der USC Heidelberg sein Heimspiel gegen die bereits abgestiegenen Gladiators Trier (Beginn 17.00 Uhr) gewinnen sollten. Da alle vier Spiele zu unterschiedlichen Zeiten am Samstag beginnen, lohnt einerseits der Blick auf die Ergebnisse, andererseits sollte der Fokus absolut auf dem eigenen Spiel liegen. Die Begegnung Limburg – PS Karlsruhe beginnt dagegen eine halbe Stunde nach dem Spiel der Giraffen.

Die Giraffen werden sich in ihrem letzten Saisonspiel also gewaltig strecken müssen, um KIT Karlsruhe Paroli bieten zu können. Sie haben aber seit Januar unter Beweis gestellt, dass sie das Potential dazu haben, wenn die Einstellung in der Verteidigung stimmt und offensiv gut zusammengespielt wird.

Coach Tim Michel hat im Laufe der Trainingswoche mit seinem Team die Fehler aus der Niederlage gegen Koblenz per Videoanalyse aufgearbeitet und wird voraussichtlich alle Spieler an Bord haben. Niclas Sperber konnte am Dienstag erstmals nach Wochen wieder am Training teilnehmen und Cedric Quarshie sollte bis Samstag aus dem Urlaub zurückgekehrt sein. Die Voraussetzungen für einen guten Auftritt der Langener sind also gegeben.

Die Partie findet am Samstag, um 19.30 Uhr im KIT Sportinstitut, Engler-Bunte-Ring 13, 76131 Karlsruhe statt.

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