Giraffen erwarten den starken Aufsteiger aus Koblenz

Mit dem Sieg in Crailsheim vor 14 Tagen sind die Giraffen ihrem Ziel Klassenerhalt ein großes Stück näher gekommen und haben es nun vor allem in eigener Hand, den einen noch notwendigen Sieg in den beiden letzten Saisonspielen einzufahren. Darauf verlassen, dass die Mitkonkurrenten ihre Spiele nicht gewinnen – der aktuelle Tabellenelfte Crailsheim müsste beide Partien in Kaiserslautern und zu Hause gegen Mainz gewinnen – will sich im Lager der Giraffen niemand.

Mit den Conlog Baskets Koblenz stellt sich allerdings ein sehr ambitioniertes Team am Samstag in der Sehring-Halle vor. Für den Aufsteiger soll die Regionalliga nur Zwischenstation auf dem Weg in die Bundesliga sein, auch wenn diese Pläne sich in dieser Saison noch nicht verwirklichen lassen werden. Werden Tabellenführer PS Karlsruhe noch die Panthers Schwenningen können von den Rheinländern noch eingeholt werden, der dritte Platz für den Aufsteiger ist aber aller Ehren wert.

In Koblenz wird offenbar viel Geld in die Hand genommen, darauf lassen auf jeden Fall die vielen ausländischen Akteure schließen. Neben dem Amerikaner Leslie Boyce hat bzw. hatte Koblenz mit dem Letten Martins Abele, dem Litauer Paulius Semaska, den Kroaten Milos Drca und Milan Kolovrat sowie dem Niederländer Dyon Doehki im Laufe der Saison jede Menge Spieler aus EU-Ländern im Kader, die für ein sehr gutes Niveau sorgen.

Die Bilanz der Giraffen seit Jahresbeginn mit dem Tausch auf der Position des Amerikaners, dem Einbau der beiden Rückkehrer Cedric Quarshie und Sebastian Barth lässt sich sehen. Geholfen hat sicherlich auch das Mitwirken von Paul Schlegel und Julian Bölke aus dem Kader der 2. Herren. Inklusive des am grünen Tisch leider verloren gegangenen Spiels gegen Stuttgart haben die Giraffen in neun Partieren nur zweimal das Parkett als Verlierer verlassen müssen und die Langener wären mit diesem Team sicherlich in der oberen Tabellenhälfte anzusiedeln.

Diese Stabilität müssen die Giraffen nun aber auch gegen die starken Teams aus Koblenz und eine Woche später bei KIT Karlsruhe unter Beweis stellen, um die bestehenden Zweifel ausräumen zu können. Die Trainingsbedingungen waren dabei alles andere als optimal, da kleinere Verletzungen, Urlaub einzelner Spieler und Krankheit einen regelmäßigen Betrieb für Coach Tim Michel schwierig gemacht haben. Das Team hofft auf die Unterstützung möglichst vieler Zuschauer und Fans in Spiel 1 nach dem 50jährigen Vereinsjubiläum. Für die Unterstützung möchte sich das Team gerne mit einem Heimsieg verabschieden.

Spielbegin ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Georg-Sehring-Halle.

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