Rhein-Main Baskets grandios nach dem Seitenwechsel

Rhein-Main Baskets – Elangeni Falcons Bad Homburg 82:54 (15:10, 22:23; 19:13, 26:8)

Beinahe umgekehrt zum Vorwochenende verlief das Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Bad Homburg. Knickten die Baskets im letzten Viertel in Bad Aibling ein, so waren es in Langen diesmal die Gegner der Rhein-Main Baskets. Dafür machten die Baskets es ihren Gästen in der ersten Halbzeit noch leicht. Trotz eines schnellen 8:0-Starts durch Treffer von Anja Stupar, Miriam Lincoln, Verena Wilmes und Chelsea Small konnten die Gäste dran bleiben, verkürzten bis auf 11:10 (9. Min.). Dann kam Anh-Dao Tran ins Spiel, und dank ihrer Dreier fanden auch die Gastgeberinnen wieder ins Spiel. Sie traf den ersten Dreier zum 15:10, weitere zum 20:15 und 24:21. Doch immer noch blieben die Gäste dran und so wurden bei 37:33 die Seiten gewechselt.

Zuviele Würfe hatten die Rhein-Main Baskets in der ersten Hälfte liegengelassen. Mit 52 Prozent Trefferquote zeigten sich Gäste treffsicherer gegenüber 40 Prozent der Gastgeber. Das mußte sich ändern. So langsam arbeiteten sich die Baskets nach vorn. Über 40:33 (4. Dreier von Tran) und 47:35 durch Dreier aus acht Metern von Pia Dietrich sowie einem Dreier von Anna Schlaefcke zum 56:45.

Das letzte Viertel war dann Showtime für die 250 Zuschauer. Den „Falcons“ aus Bad Homburg gelangen nur noch acht Punkte. Bei den Gastgeberinnen kam zunehmend der Nachwuchs zum Einsatz. Das Viertel eröffnete Monika Wotzlaw zum 58:46. Und als beim Stand von 71:50 ein technisches Foul gegen die Gäste gepfiffen wurde, wechselte Coach Kortmann die 14-jährige Jule Seegräber ein, die den Freiwurf sicher zum 72:50 verwandelte und die letzten Minuten mit einer rein „deutschen“ Besetzung bis zum deutlichen 82:54-Sieg erfolgreich zu Ende brachte.

Headcoach Peter Kortmann: „In der ersten Hälfte fehlte uns die Einstellung, wurde sehr fahrig gespielt und oft viel zu früh abgeschlossen. Doch das änderte sich nach dem Seitenwechsel. So gab es weniger Turnover und auch die Trefferquote verbesserte sich deutlich.“

Es spielten: Anh-Dao Tran (14, 4 Dreier, 4 Assists), Pia Dietrich (15, 2 Dreier, 4 Ass.) Julin Sonntag, Chelsea Small (16, 10 Rebounds), Verena Wilmes (4), Alica Köhler (4), Miriam Lincoln (7, 1 Dreier, 7 Reb.), Hannah Schick, Anna Schlaefcke (8, 2 Dreier), Anja Stupar (11, 13 Reb.), Jule Seebräber (1).

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