Start-Ziel-Sieg der Rhein-Main Baskets Rhein-Main Baskets

Grandiose Revanche vor voll besetzter Tribüne in Langen ! Die Rhein-Main Baskets treten immer besser auf, und sie begeistern auch die Zuschauer und ihre Fans.

In der Besetzung mit Pia Dietrich und Verena Wilmes im Rückraum, dazu auf den Flügeln Monika Wotzlaw und Anja Stupar und Chelsea Small auf der großen Portion startete das Team von Headcoach Peter Kortmann. Und Verena Wilmes eröffnete den Korbreigen in der 1. Minute.

Was dann kam, war Angriffs-Basketball pur. Gut ausgespielte Wurfpositionen wechselten sich ab mit Fastbreaks aus Ballgewinnen. Die Baskets waren schneller auf den Füßen und zeigten von Beginn an Ehrgeiz. Vielleicht beflügelte sie auch die gut besetzte Zuschauer-Tribüne, vielleicht aber auch das Selbstvertrauen aus den letzten Siegen in den Rhein-Main-Derbys.

Nach ausgeglichenen fünf Minuten (14:10) legten sie einen Zwischenspurt auf 25:16 ein (10. Minute). Dabei zeichnete sich Verena Wilmes durch viel Aktivität, Pia Dietrich durch ihr Aufbauspiel und Chelsea Small durch ihre Treffsicherheit aus. So hatten sie schon nach zehn Minuten ein so nicht erwartetes Polster.

Im 2. Viertel hatten sich allerdings die erfahreneren Gäste erholt und hielten das Spiel offen. Vor allem Münchens Wirbelwind Nicole Schmidt war nur schwer zu kontrollieren. Sie traf Dreier (insgesamt 4) und setzte sich im 1-gegen-1 durch. Den Baskets halfen die Dreier von Pia Dietrich und Anh-Dao Tran und ihr weiterhin über weite Strecken kontrolliertes Aufbauspiel. So kamen die Gäste nie wirklich ran. Und im letzten Viertel mußten die nur zu acht angereisten Münchner dem hohen Tempo Tribut zollen, vergaben manche freien Chancen.

Über 72:57 (35. Minute) wurde der Vorsprung 78:61 ausgebaut. Coach Peter Kortmann spekulierte jetzt sogar auf einen Vorteil im direkten Vergleich (Das Hinspiel war mit 22 Punkten an die Münchner gegangen). Die Baskets forcierten das Tempo, setzten aber zugleich auch noch mal alle drei Nachwuchstalente, Julin Sonntag, Monika Wotzlaw und Miriam Lincoln ein. So war am Ende der 20-Punkte-Vorsprung (81:61) der höchstmögliche Vorsprung. Damit blieben zwei Punkte Vorteil für München, die am Ende der Saison im Falle einer eventuellen Punktgleichheit über den Platz in der Tabelle entscheiden werden.

Peter Kortmann war dennoch mit dem Spiel zufrieden: „Wir haben uns verbessert gezeigt gegenüber dem Sieg in Weiterstadt vor einer Woche. Mit dem sehr kontrollierten Spiel im Angriff hat das Team bewiesen, dass es eine schöne Entwicklung gemacht hat. Aber über Play-off-Teilnahme braucht noch niemand zu spekulieren; dafür ist die Saison noch viel zu lange.“

Am kommenden Wochenende geht es zum Primus nach Bad Aibling, ehe in zwei Wochen die Homburger TG in die Langener Georg-Sehring-Halle kommt.

Es spielten: Chelsea Small (28 Punkte, 18 Rebounds), Pia Dietrich (14, 1 Dreier, 4 Assists), Alica Köhler (2), Miriam Lincoln, Julin Sonntag, Monika Wotzlaw (2), Verena Wilmes (11, 1 Dreier), Anna Schlaefcke, Anja Stupar (11, 11 Reb.), Anh-Dao Tran (13, 3 Dreier), Hannah Schick.

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