Aufholjagd nach der Pause wird nicht belohnt

TV 1862 Langen – rent4office Nürnberg (62:64)

Am zweiten Spieltag der JBBL Gruppe Mitte trafen Langen und Nürnberg aufeinander. Nürnberg hatte zuvor das erste Saisonspiel in Regnitztal knapp verloren, Langen hatte in Würzburg die Oberhand behalten.

Im Spiel starteten beide Mannschaften direkt mit Volldampf. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (8:8) konnten sich die Gäste aus Nürnberg mit einem 7-0 Run absetzen. Durch einige Nachlässigkeiten in der Defensive musste die Heimmannschaft mit einem einem 5- Punkte- Rückstand in den zweiten Spielabschnitt starten. Dort war die Gastmannschaft aber weiterhin spielbestimmend. Langen kam in der Offensive nicht konsequent genug zum Korb und in der Verteidigung wurden ein ums andere Mal einfache Korberfolge zugelassen. Vor allem der starke Ben Gahlert und 5 offen zugelassene Dreier für Nürnberg taten den Langenern weh, sodass man sich mit einem 18- Punkte- Rückstand in die Halbzeitpause verabschiedete.

Nach der Halbzeitpause dann ein komplett verändertes Gesicht auf Seiten der Heimmannschaft. In der Verteidigung wurde viel besser gearbeitet und so nur 9 Punkte für die Gäste im 3. Viertel zugelassen. So konnte vor dem letzten Viertel der Rückstand auf 10 Punkte reduziert werden. Mit einer guten Einstellung und der heimischen Halle im Rücken konnte Langen bei 4 Minuten Restspielzeit die Führung zurück erobern (57:55) und das Spiel wieder spannend gestalten. Durch eine gute Defensivarbeit der Gäste aus Nürnberg wurden aber zunächst weitere Punkte für die Heimmannschaft verhindert. Mit einem 8-0 Run setzten sich die Gäste wieder ab. Mit einem 2- Punkte- Rückstand hatte Langen noch den letzten Angriff, konnte aber keinen Korberfolg mehr erzielen.

Trainer Marc Hartmann nach dem Spiel: „Wenn man in der stark besetzten Gruppe Mitte nur eine Halbzeit lang auf gutem Niveau verteidigt, dann wird es sehr schwer Spiele zu gewinnen. In der zweiten Hälfte haben wir Nürnberg einen großen Kampf geliefert und vor allem eine tolle Moral bewiesen. Für die nächsten Spiele müssen wir es aber schaffen, über die gesamte Spielzeit besser zu verteidigen. Nürnberg war heute einfach cleverer. Für einen Sieg hätten wir Gahlert und Meredith besser in den Griff bekommen müssen.“

TV 1862 Langen: Hoffmann (25), Püllen (15), Karahodzic (10), Requena- Perez (5), Kytka (4), Kakarigji (3), Ourgantzidis, Pröscher, Kajabegovic, Fischbach, Pons

rent4office Nürnberg: Gahlert (21), Meredith (16), Klaußner (8), Veljkovic (8), Bruggenthies (4), Przybille (3), Hußmann (2), Engel (2), Reichart, Serb, Albrecht, Pryszcz

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