Die Jugend-Basketballer treffen auf amerikanische Partner

Bereits 1978 gab es erste Kontakte des TV Langen zum amerikanischen „Northwest Basketball Camp“ (NBC) in Spokane (Washington State). Und in diesem Sommer spielten erneut zwei Team des NBC in Langen. Damals weilten zwei Jungenteams des TV Langen in diesem Camp, später reisten auch die TVL-Mädchen nach Washington. Und immer wieder war Langen eine Station für die reiselustigen Amerikaner auf ihren regelmäßigen Deutschland-Touren.

Die Begegnung mit den jungen Amerikanern war stets geprägt von dem besonderen Geist des NBC, das sich speziell als christliches Camp verstand, allerdings in der Vergangenheit auch stets Teams nach Europa sandte, die Basketball auf hohem Niveau spielten.

Das war bei den beiden Spielen am 22. Juli überraschenderweise ganz anders. So kam es in der Langener Georg-Sehring-Halle zu sehr deutlichen Siegen sowohl der U17-Mädchen als auch der U19-Jungen. Die bereits mit den jüngeren Jahrgängen 99/2000 angetretenen U17-Mädchen, die in der kommenden Saison die Rhein-Main Baskets in der WNBL, der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga, vertreten werden, legten von Beginn an ein hohes Tempo vor.

Der Spielverlauf selbst war unspektakulär, die Baskets haben schnell geführt. Durch aggressive Defense schon im Ballvortrag und resultierenden Fastbreaks konnten sie erfolgreich verhindern, dass die Gäste sich überhaupt aufstellen konnte. „Das Ergebnis von 81:36 (44:17) ist jedoch überhaupt nicht wichtig. Wir haben auf Grund der kurzen Vorbereitungsphase noch nichts erarbeitet mit dem Team, so dass wir das Spiel zur individuellen Standortbestimmung genutzt haben,“ zeigte sich Trainerin Sarah Qureshi zufrieden mit diesem Auftakt ihres neuen Rhein-Main-Teams, das wie im Vorjahr aus Langener, Hofheimer, Frankfurter und Bad Homburger Mädchen aufgestellt wird. Die beiden Langenerinnen Miriam Lincoln und Monika Wotzlaw zeigten, dass sie eine wichtige Rolle im neuen WNBL-Team der Baskets spielen werden.

Nicht anders war es bei den Jungen, wo die neuformierte U19 der „Schoder Junior Giraffen“ sogar noch deutlicher überlegen war. Ihr 103:21-Sieg gegen die im Schnitt ein Jahr jüngeren Amerikaner war von Beginn an klar.

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