Die 28. Saison 1993/94

Silke Dietrich und ihre A-Mädchen wurden deutsche Meister !

Das Beste der Saison 93/94 kam am Ende: Die A-Mädchen (Jahrgänge 75/76) konnten sich verstärken mit Anne Kelzenberg (von Eintracht Frankfurt) und der 187 cm großen rumänischen Austauschschülerin Mioara „Mia“ Chiparus. Und so gelang ihnen mit Trainerin Silke Dietrich und Co-Trainer Claus Neumann der ganz große Wurf. Über die Bezirks-, Hessen-, Regional- und Südwest-Meisterschaft kamen sie erneut ins DM-Finale, und sie wurden deutsche Meister 1994. Und für Trainerin Silke gab es noch einen Grund zum Feiern: Ihre Tochter Pia wurde am 30. Mai geboren, kam also mitten in die Final-Zeit der deutschen Meisterschaft.

 

28_Saison-93-94-Deutsche-Meister-A-MaedchenDas Meister-Foto zeigt hinten v.l.n.r. Cotrainer Claus Neumann, Katrin Rollwage, Anne Kelzenberg, Mia Chiparus, Nina Pauschert, Fikreta Smajic, Headcoach Silke Dietrich; vorn Corinna Heimberg, Nina Heger, Silke Heger, Larissa Schaun; es fehlt auf dem Foto Nina Gerdes

 

2. Bundesliga jetzt auf Jahre

Headcoach Joe Whitney und Bundesliga-Manager Jogi Barth planten frühzeitig die neue Saison. Sie konnten erneut einen großen Teil der Spieler aus der Vorsaison halten. Neu ins Team kamen Aufbauspieler Pascal Roller vom USC Heidelberg, der ebenso wie 213-cm-Center Mark Nees (BC Darmstadt) durch die Fördermöglichkeit im BTI Langen angezogen wurde. Neu waren auch die Nachwuchscenter Adam Jarzombek und Thorsten Runge. 

 

28_Saison_93-94_Team-He1Das Team 93/94 hinter Joe Whitney (Headcoach) aufgereiht v.l.n.r. Pascal Roller, Carsten Heinichen, Rainer Greunke, Thomas Krull, Norbert Schiebelhut, Thorsten Runge, Mark Nees, Boris Beck, Adam Jarzombek, Robert Wintermantel, Frank Sillmon, Bernd Neumann, Daniel Hallgrimson.

Der Anfang verlief holprig (4 Siege/4 Niederlagen). Nach Siegen folgten erneut Niederlagen. Im November hatte Norbert Schiebelhut um seine Freigabe gebeten. Und zum Jahresende schied auch Joe Whitney als Trainer aus, wurde von Jogi Barth ersetzt. Und der brachte das Team wieder in die Spur. Die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga wurde erreicht; die Saison auf dem 5. Platz beendet.

 

28_Saison-Bernd-ueberspringt-alleBernd Neumann übersprang alle, überraschte mit seiner unglaublichen Sprungkraft immer wieder Gegner und Publikum

 

TV Langen international:

Pascal Roller erhielt eine Berufung in die Junioren-Nationalmannschaft, mit der er Anfang 1994 in den USA weilte.

 

Weitere Herren- und Damen-Teams

Trainer Anatoli Dobroushin führte die 2. Herren als Hessen-Vizemeister wieder in die Regionalliga.

Coach Werner Barth konnte den weiteren Abstieg der 3. Herren in die Kreisliga A nicht aufhalten, und Sonja Rosenkranz und ihre 4. Herren wurden erneut 3. in der Kreisliga B.

Zu den aufgestiegenen Regionalliga-Damen mit Headcoach Bernd Neumann kam Helga Neumann nach vierjährigem Bundesliga-Ausflug aus Frankfurt/Kronberg zurück. Mit ihr verstärkte sich das Team durch Aleksandra Kojic (von Eintracht Frankfurt) und Mioara (Mia) Chiparus, eine 187 cm große 16-jährige Centerin aus Rumänien. Und mit diesen Verstärkungen gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga-Süd. Silke Dietrich übernahm im März das Team.

Einen neuen Trainer hatten die 2. Damen mit Rainer Greunke. Sie schafften den 4. Platz in der Landesliga-Süd.

Die 3. Damen wurden gebildet von A- und B-Mädchen. Sie schafften mit den Coaches Nina Heger und Katrin Rollwage in der Kreisliga Platz 2 und Aufstieg zur Bezirksliga.

 

…und die Jugend

Joe Whitney war der neue Trainer der 75/76-er A-Jungen, und ohne Trainer blieben die B-Jungen.

Daniel Hallgrimson trainierte die C-Jungen (Jahrgänge 79/80) und Takis Genikomsidis, der neue BTI-Sportleiter, die D-Jungen, die Hessen-Vizemeister wurden.

Wenn´s bei den einen sehr gut läuft, kommt dennoch manchmal eine Lücke bei den nächsten, so in dieser Saison bei den B-Mädchen – es gab gar keine Mannschaft.

Claus Neumann baute die C-Mädchen (79/80) neu auf und die D-Mädchen (81/82) wurden von einer ganzen Gruppe betreut, meistens von Larissa Schaun, Katrin Rollwage, Heike Hoffmann oder Ulrike Keim gecoacht, und so erreichten sie sogar das Hessen-Finale (Platz 4).

 

Was es sonst noch gab ? 

Ulrike Köhm-Greunke wurde für 500 Spiele im TVL-Trikot geehrt. Sie hatte 1972 bei den Mini´s im TVL mit dem Basketball begonnen.

Einem akuten Schiedsrichtermangel im TVL konnte nur durch Festlegung von „Strafen“ für die Teams begegnet werden, die keine Schiri stellten. So mußten die 2. und 3. und 4. Herren je 800 DM, aber auch die 3. Damen 200 DM an die Abteilungskasse zahlen. Mit dem Geld konnten dann für TVL-Pflichteinsätze Schiri´s von anderen Vereinen gewonnen werden. Und die Mitgliederversammlung beschloss am 7.6.1994: „Diese Mannschaften sollen für Saison 1995/96 nicht mehr zum Spielbetrieb gemeldet werden, wenn bis dahin keine Schiedsrichter durch sie aufgeboten werden.“

Seit einigen Jahren waren die Basketballer beim „Ebbelwoi-Fest“ mit einer Wirtschaft beim Metzger Metzger vertreten. Anstelle von Metzger Metzger wechselten sie 1992 in die „Alte Ölmühle“. Dort war vor allem Anne Schaun die Organisatorin einer jeweils 4-tägigen Ebbelwoi-Wirtschaft, mit der die Basketball-Abteilung immer viel Spaß und viel Arbeit hatte, aber auch zusätzliche Finanzmittel für die Jugendarbeit erwirtschaftete. Alle Teams waren an den vier Tagen im Küchen- und Theken- und Kellner-Einsatz.

Die Abteilungsleitung ab 1993

Nachdem Jochen Kühl aus beruflichen Gründen (Wechsel vom DSB zum Bayerischen Landessportverband) ab 1993/94 nicht mehr als Abteilungsleiter (AL) kandidierte, hatte er der Abteilungsleitung einige Anmerkungen über die Funktion des AL auf den Weg gegeben:

Abteilungsführung war aus seiner Erfahrung u.a.

  • Immer neue Ideen von anderen sammeln und selbst entwickeln,
  • Für Kommunikation und Information sorgen,
  • Planen, organisieren, delegieren,
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen, motivieren, anleiten,
  • Versammlungen einberufen und leiten,
  • Ehrungen anregen und teilweise selbst durchführen,
  • Die Abteilung vertreten bei HBV, TVL, Stadt und Kreis

„und vor allem bei Pannen oder Fehlern, eigenen und anderen, Chaos-Management betreiben und unterstützen.“

Die meisten der AL-Aufgaben nahm 93/94 Jogi Barth in seiner Funktion als stellvertretender AL wahr, unterstützt von einem guten Team in der Abteilungsleitung. Das waren Anne Schaun, Silke Dietrich, Ernst Krauß, Doris Becker, Werner Heger, Ulrich Sledz sowie das BOT unter Leitung von Jogi Barth mit Karlheinz Sonntag, Alexander Hempel, Heinz Becker.

 

Ehrenmitglieder der Basketball-Abteilung:

Gisela Jahn (Ehrung 1990)

Georg Sehring (Ehrung 1993)

 

Die Abteilungsleiter bisher:

Willibald Kinnebrock (1966-68)

Dieter Hoffmann (1968-70)

Harald Ziegler (1970/71)

Bernd Sladek (1971/72)

Zdenka Moguljak (1972/73)

Jochen Kühl (1973-75)

Kurt Spitzbarth (1975-77)

Jochen Kühl (1977-93)

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