Die 24. Saison 1989/90

Die 1. Herren zurück in der 1. Bundesliga

Mit dem Ziel „Klassenerhalt“ bauten Jogi Barth als Trainer und Manager Alex Hempel ein junges Team auf.

Junioren-Nationalspieler Jens Oltrogge wechselte zum Liga-Konkurrenten MTV Gießen. Norbert Schiebelhut, Olaf Schindler und Achim Zedler blieben dem TVL treu. Aus Ober-Ramstadt kam mit Marco Seita ein erfahrener Aufbauspieler; Ebenfalls neu im TVL der 19-jährige Jugend-Nationalspieler Alex Krüger aus Bamberg und der 24-jährige Dirk Dorra aus Göttingen. Vom BC Darmstadt wechselte der 18-jährige 207 cm große Tim Nees zum TVL, nachdem er bereits intensiv im BTI gefördert worden war. Klaus Neumann, Volker Liedtke und Jens Freudl waren die Talente aus dem TVL-Talente-Pool.

Erstmals durfte in der 1. Liga mit zwei Ausländern gespielt werden. Joe Whitney war geblieben; neu kam mit Kelby Stuckey ein 22-jähriger Center aus St. Louis.

24.Saison-89-90-He1-800Die Giraffen in ihrer 5. Saison in der 1. Bundesliga mit Alexander Hempel (Bundesliga-Manager), Jens Freudl, Joe Whitney, Kelby Stuckey, Tim Nees, Volker Liedtke, Olaf Schindler, Headcoach Jogi Barth (alle hinten v.l.n.r.) und Alex Krüger, Norbert Schiebelhut, Marco Seita, Dirk Dorra, Klaus Neumann, Achim Zedler (vorn).

Das Team spielte immer vor vollen Hallen, sowohl auswärts als auch in Langen. Nach einem Auftaktsieg gegen Wolfenbüttel folgten jedoch 17 Niederlagen. Erst in der Abstiegsrunde gab es wieder Siege, und die „rote Laterne“ wurde an Wolfenbüttel übergeben. Der erneute Abstieg in die 2. Bundesliga konnte nicht aufgehalten werden.

24.Saison89-90-immer-volles-Haus-800Immer volle Georg-Sehring-Halle und tolle Stimmung !

 

Und sonst ?

Jochen Kühl und sein Abteilungsvorstand berieten in der Sommerpause 1989 eine Strukturänderung, damit sich die Abteilungsleitung wieder mehr dem Jugend- und Breitensport widmen konnte und die komplexen Bundesliga-Aufgaben von einem eigenen Gremium bearbeitet werden konnten. So entstanden das „Bundesliga-Organisations-Team“ (BOT) unter Vorsitz von Alexander Hempel und die „Abteilungsleitung für Jugend- und Breitensport“ (JUB).

 

Weitere Herren- und Damen-Teams

Die 2. Herren schafften in der Regionalliga mit Trainer Günther Mahler den 3. Platz.

Nach dem Aufstieg in die Landesliga-Süd wurden die 3. Herren mit Coach Thomas Müller-Ali sogar Landesliga-Meister, verzichteten jedoch auf einen möglichen Aufstieg.

Einen Abstieg aus der Bezirksliga gab es hingegen für die 4. Herren mit Coach Volker Liedtke.

Dasselbe passierte den 5. Herren (Coach Christoph Luft). Sie wurden 10. in der Kreisliga A und stiegen ab.

Turbulenzen gab es in den Sommerferien bei den 1. Damen. Während Jochen Kühl – mit der A-Jugend auf USA-Reise – in Alan Lambert einen US-Coach gefunden hatte (der Tip kam von BTI-Leiter Axel Rüber), hatte sich das Damen-Team in Langen beinahe aufgelöst. Mehrere Spielerinnen hatten zum Nachbarn SV Dreieichenhain gewechselt und Helga Neumann in die Bundesliga zur Eintracht Frankfurt. Die verbliebenen Spielerinnen erlebten mit dem neuen Coach eine spannende Saison, verstärkt um die 190 cm große Julia Hodgkins und wurden 3. in der Regionalliga.

Auch mit ihrem neuen Coach Bernd Neumann konnten die 2. Damen den 10. Platz und damit Abstieg aus der Oberliga nicht verhindern.

Die 3. Damen holten in der Bezirksliga den 2. Platz, diesmal mit Trainerin Marie-Luise Richnow.

 

…und die Jugend

Paul Hallgrimson trainierte erneut die A-Jungen (Jahrgänge 71/72). Sie wurden Hessenmeister und 3. der Regional-Meisterschaft.

Für die B-Jungen (73/74) war nach der Hessen-Vizemeisterschaft ebenfalls in der Reg.-Meisterschaft  (3.) Endstation mit Trainer Jörg Hofmann.

Die C-Jungen trainierte Alan Lambert, die D-Jungen ebenfalls.

Heike Hoffmann war die neue Trainerin der A-Mädchen (Jahrgänge 71/72) und weiterhin auch der B-Mädchen.

Kaja Kühl schaffte es mit den C-Mädchen (75/76) bis zum Hessenfinale (2. Platz).

Silke Dietrich trainierte mit den D-Mädchen.

 

TVL international:

Gleich vier A-Jugendspieler des TV Langen trugen beim Sechs-Nationen-Turnier der Junioren in Belgien das Nationaltrikot: Jens Freudl, Ralph Metzger, Tim Nees und Oliver Stankovic.

Mit drei Teams (C- und A-Mädchen und B-Jungen) reiste der TVL zum größten europäischen Basketball-Turnier nach Lund/Schweden.

 

Und sonst…

24.Saison89-90-4-mal-250-und-1-mal-500-800Ehrungen für 250 Spiele gab es für Heike Hoffmann, Kaja Kühl, Alexandra Albrecht, Ulrike Keim und Heike Dietrich (v.l.n.r.) und für 500 Spiele wurde Thomas „Arni“ Arnold geehrt.

Günther Mahler war aus Rumänien nach Deutschland gekommen und fand als ehemaliger Bundesliga-Coach und Bundesliga-Schiedsrichter seine neue Heimat in Langen, pfiff für den TVL als B-Schiri, wurde später auch Trainer, Schiedsrichterwart und organisierte mehr als 25 Jahre lang den „BTI-Fahrservice“ für die Talente von außerhalb Langens.

Eine C-Schiri-Lizenz erwarb Ex-Nationalspieler und TVL-Bundesliga-Center Uli Sledz und begann damit eine lange Schiedsrichterlaufbahn.

Der „Langener Basketball-Frühling“ wurde in Berlin „erfunden“. Dort nahmen Alex Hempel (für den TVL) und Jochen Kühl (als Referent) an einem DSB-Seminar für Vereinsführung teil. Sie erfuhren von einem Eishockey-Club eine gute Idee. Die machten einmal jährlich ein großes „Bundesliga-Programm-Heft“ und einmal ein Heft für die Jugend. „Das können wir auch,“ dachten Alex und Jochen sofort. So entstand der „Basketball-Frühling“, der alljährlich zur Zeit der Jugend-Endturniere herausgegeben wird. Doch das Wichtigste dafür machte Jogi Barth. Er sammelte dafür seitdem Jahr für Jahr Anzeigen von Sponsoren und Mäzenen in Langen zur Förderung der Basketball-Jugend.

24.Saison89-90-BB-Frühling-wurde-erfunden-800Der erste „Langener Basketball-Frühling“ 1990

 

Ehrenmitglied der Basketball-Abteilung:

Gisela Jahn (1990)

 

Die Abteilungsleiter bisher:

Willibald Kinnebrock (1966-68)

Dieter Hoffmann (1968-70)

Harald Ziegler (1970/71)

Bernd Sladek (1971/72)

Zdenka Moguljak (1972/73)

Jochen Kühl (1973-75)

Kurt Spitzbarth (1975-77)

Jochen Kühl (1977-

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