Die 9. Saison 1974/75

Herren und männliche Jugend in den Startlöchern

Im männlichen Bereich schafften Jochen Kühl und Jürgen (Jogi) Barth die Voraussetzungen für eine große (männliche) Erfolgsgeschichte. Sie wurde vor allem von den Spielern der Jahrgänge 57 (Jogi Barth), 58 (Rainer Greunke), 59 (Jochen Geiger und Peter Hering) und 60 (Werner Barth) geschrieben. Sie waren es, die den Weg bis in die 1. Bundesliga ebneten und selbst gemeinsam mit anderen TVL-Jugendspielern auch schafften.

Während die 1. Herren unter der Regie von Uwe Jahn und Jochen Kühl und mit Nachwuchs-Spielern wie Jürgen (Yogi) Fornoff, Heinz Köhm und den noch jüngeren Jogi Barth, Rainer Greunke und Arnulf Zipf den Wieder-Aufstieg in die Oberliga schafften, starteten die A-Jungen (Jahrgänge 56/57) ganz bescheiden in der Bezirksliga (1. Platz).

Erstmals als TVL-Jungenteam machten die B-Jungen (Jahrgänge 58/59) auf sich aufmerksam. Mit Trainer Jochen Kühl gewannen sie alle Jugendturniere und spielten so um die deutsche Meisterschaft. Der 3. Platz nach zwei Spielen im Halbfinale gegen SSV Hagen (78:78 und 88:89) war ein großer Erfolg für die Jungen. Es war zugleich die letzte Saison für den sehr talentierten Klaus Raab (Jahrg. 59) im TVL-Team.  Und Jogi Barth begann als Trainer schon wieder mit den Jahrgängen 60/61, ein neues Leistungsteam aufzubauen.

TVL international:

A-Jugendspieler Jogi Barth wurde erstmals in die DBB-Auswahl berufen und bestritt vier Länderspiele.

Damen und weibliche Jugend mußten sich neu orientieren

Nach den ersten großen Erfolgen der Vorsaisons belegten die verjüngten 1. Damen mit Coach Jürgen Fornoff in der Oberliga den 4. Platz.

Yogi Fornoff hatte auch die A-Mädchen (56/57) in der Bezirksliga neu aufgebaut (Bezirksmeister).

Alex Hempel trainierte die B-Mädchen (58/59) und erreichte mit ihnen das Hessenfinale (Platz 3).

Einen Neuaufbau startete Kurt Dietrich als Trainer der C-Mädchen. Zu den Jahrgängen 60/61 gehörten u.a. auch seine Tochter Silke Dietrich und Ulrike Köhm. Die Mannschaft erreichte auf Anhieb die Regional-Meisterschaft (3. Platz).

siehe Titelfoto mit Trainer Kurt Dietrich

TVL international:

Nationalspielerin wurde Helga Adolph. Sie hatte zwar inzwischen vom TVL zum Bundesligisten KuSG Leimen gewechselt, aber die ehemalige TVL-Jugendspielerin wurde die erste Nationalspielerin, die im TVL ihr Basketball-ABC gelernt hatte und im Sommer 1974 in sechs Länderspielen eingesetzt wurde.

(Zu den Statistiken der Basketball-NationalspielerInnen des DBB: http://www.basketball-bund.de/teams/a-herren/statistiken)

Organisatorisches

Der FÖRDERKREIS BASKETBALL LANGEN (FBL) wurde gegründet. Der FBL war seitdem eine wichtige Einrichtung, um die Jugendarbeit der Basketball-Abteilung vor allem durch das Sammeln von Spenden zu fördern. Vorsitzender war von Beginn an Jochen Kühl.

Die Abteilungsleiter bisher:

Willibald Kinnebrock (1966-68)

Dieter Hoffmann (1968-70)

Harald Ziegler (1970/71)

Bernd Sladek (1971/72)

Zdenka Moguljak (1972/73)

Jochen Kühl (1973-75)

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