NBBL-Giraffen starten mit Doppelerfolg in 2014

NBBL-Giraffen starten mit Doppelerfolg in 2014

 

Mit einem Doppelspieltag startete das Jahr 2014 für die NBBL-Mannschaft des TV Langen. Sowohl im Heimspiel gegen die Chemnitz 99ers als auch beim Tabellenschlusslicht aus Bayreuth kam die Mannschaft von Head-Coach Fabian Villmeter zu souveränen Siegen.

Dabei schien es am 3. Januar, in der Begegnung gegen die Nachwuchsmannschaft der Chemnitz 99ers erst einmal als hätten die TVL-Jungs noch mit den Nachwehen der Silvesternacht zu kämpfen. Die Gäste überraschten mit einer unangenehmen Halbfeld-Presse und ehe sich die SCHODER-Youngsters versahen, lagen sie 0:11 in Rückstand. Doch ab der dritten Spielminute eroberten sich die Hausherren die Kontrolle über die Partie zurück und kamen ihrerseits zu schön herausgespielten Zählern. Bis zum Viertelende war man bereits wieder 25:20 in Führung und gab diese bis zum Spielende auch nicht mehr ab. Besonders im dritten Viertel wussten die Jung-Giraffen zu glänzen und spielten gegen Chemnitz‘ Ball-Raum-Verteidigung wie aus einem Guss. Moritz Overdick und Tom Alte nutzten ihre Freiheiten unter dem gegnerischen Korb für zahlreiche Rebounds und Punkte, während die bekannt-starke TVL-Defense in den 5 Minuten nach dem Seitenwechsel lediglich 2 Punkte zuließ. Spätestens bei 64:43 zu Beginn des Schlußabschnitts war die Vorentscheidung gefallen. Mit einer guten, wenn auch nicht glänzenden, Mannschaftsleitung gelang der letztlich deutlich ausgefallende 74:53-Sieg.

 

Besser wollten die Südhessen den Start ins Match, nur zwei Tage später, beim Auswärtsspiel bei Tabellenschlusslicht Bayreuth gestalten. Trotz der grippebedingten Ausfälle von Mannschaftskapitän Malte Jöst (fehlte ebenso gegen Chemnitz) und Sören Annawald gelang dies eindrucksvoll: Mit aggressiver Pressverteidigung und unmittelbar forcierten Ballgewinnen, gelang ein starker 8:0-Start, ehe der Gegner aus der Wagnerstadt langsam Fuß fasste. Ähnlich wie Chemnitz, spielte auch Bayreuth eigentlich über die gesamte Spielzeit Ball-Raum-Verteidigung und machte den Jung-Giraffen damit im weiteren Verlauf das Leben schwer. 19:17 nach 10 Minuten und 30:27 zur Halbzeit, bedeuteten zwar immer kleinere Führungen für die Villmeter-Jungs, doch dieser wollte mit dem Auftritt seiner Mannen nicht zufrieden sein. Zwar klappte das Zusammenspiel ordentlich, doch die letzte Konsequenz und Durchschlagskraft ließen die TVL-Akteure zu häufig vermissen, sowohl offensiv als auch defensiv.

„Es war rein gefühlsmäßig eine seltsame Partie, was sich später auch im Scouting widerspiegelte. Wir hatten uns 17 Feldwürfe und 17 Freiwürfe mehr erspielt als unser Gegner und waren trotzdem über lange Zeit nicht in der Lage uns abzusetzen, obwohl wir spielerisch überlegen waren. Unsere schwache Feldwurfquote von gerade mal 34% machte uns heute das Leben unnötig schwer. Wir müssen lernen auch gegen vermeintlich schwächere Gegner unseren besten Basketball abzurufen und voll konzentriert zu Werke gehen.“, bemängelte auch TVL-Coach Villmeter nach dem Spiel.

 

Dabei schienen in der Halbzeitpause die richtigen Dinge angesprochen worden zu sein. Mit völlig verändertem Gesicht und einem abermals glänzenden dritten Viertel kam der TVL aus der Kabine zurück. Mit 19:2 entschied man diesen Spielabschnitt für sich und vor allem die gefürchtete TVL-Verteidigung trug ihren Teil dazu bei. Die Gastgeber hatten in dieser Phase große Probleme, überhaupt gute Würfe zu erarbeiten, während sich die SCHODER-Jungs allesamt in die Scorerliste eintragen konnten. Mit 49:29 hatte man nach 30 gespielten Minuten den langersehnten, vorentscheidenden Vorsprung herausgespielt, aber nur um im Schlussviertel der Begegnung abermals einen Gang zurück zu schalten. Der 69:47-Sieg geriet freilich nicht mehr in Gefahr, auch wenn dieser letztlich in der Kategorie „Arbeitssieg“ abzulegen ist.

 

Mit diesen zwei Erfolgen zum Jahresbeginn, schieben sich die SCHODER Junior-Giraffen vorerst wieder an den s.Oliver Baskets aus Würzburg vorbei auf Platz 1 der NBBL-Division Mitte und befindet sich damit auf einem sehr guten Weg die Playoff-Qualifikation bereits frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen, was gleichbedeutend mit dem Saisonziel „möglichst-frühzeitiger Klassenerhalt“ als toller Erfolg zu werten wäre.

 

Für die SCHODER Junior-Giraffen Langen spielten gegen Chemnitz und gegen Bayreuth: Jakob Merz (6 Punkte gegen Chemnitz, 13 gegen Bayreuth), Paul Schlegel (9,15), Timothy Chabot (2,13), Karan Sansoa (0,3), Maximilian Püchert (0,1), Joni Torbica (0,-), Djordje Ignjatovic (2,2), Jona Hoffmann (8,4), Moritz Overdick (20,4), Sören Annawald (3,-), Vincent Gerspach (0,2) und Tom Alte (24,12)

 

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