NBBL: Interview mit Fabian Villmeter

In der Division Mitte sind die Mannschaften aus Würzburg und Breitengüßbach ebenfalls ungeschlagen. Wie schätzt du die beiden fränkischen Teams ein?

Würzburg und Breitengüßbach haben uns vor allem zwei Dinge voraus: Beide Teams verfügen über mehr Leistungsträger aus dem ältesten Jahrgang ’95, sind deshalb körperlich unheimlich robust und spielen um einiges reifer als wir und sie haben über die letzten 2 Jahre schon viel Erfahrung in der NBBL sammeln können, inklusive zahlreicher knapper Spiele, Playoffs, Playdowns und Top4-Spielen. Da wird es interessant sein, ob wir als Liga-Neulinge da schon etwas entgegen zu setzen haben.

Über die Qualtitäten der jeweiligen Kader brauchen wir gar nicht zu sprechen. In beiden Mannschaften stehen Jugend-Nationalspieler und die jeweiligen Programme mit den BBL-Clubs im Rücken werden sehr professionell geführt.

 

Verfolgst du auch die anderen Gruppen er NBBL? Gibt es große Überraschungen für dich?

Ich verfolge natürlich Ergebnisse und Statistiken, muss aber gestehen das ich ja auch quasi „Neuling“ bin. In der vergangenen Saison habe ich mich sehr intensiv mit der JBBL beschäftigt, davor 4 Jahre lang ProA und ProB gecoacht. NBBL mit den aktuellen Jahrgängen ist da auch für mich etwas Neuland, auch wenn ich viele der stärksten Spieler natürlich von DBB-Maßnahmen kenne.

Interessant wird zu sehen sein, wenn es in die Playoffs und Playdowns geht, welche Division letztlich stärker und welche schwächer einzuschätzen ist. Dann wird auch der richtige Zeitpunkt für Überraschungen sein.

 

Ihr könnt euch nun bis zum 08. Dezember zurücklehnen und beobachten, was die Konkurrenz macht. Woran wird in dieser Zeit besonders gearbeitet?

Zunächst hoffe ich darauf, dass unsere beiden Verletzten schnell zurückkehren. Timothy und Jona sind beide als wichtige Spieler auf den Guard-Positionen eingeplant und werden uns wieder mehr Tiefe geben können. Jakob musste zuletzt 37 Minuten gegen Jena ran, das war schon keine einfache Situation, auch wenn er es toll gemacht hat.

Ansonsten steht die kontinuierliche Weiterentwicklung auf dem Plan. Durch die Einsätze in unseren Herren-Mannschaften entsteht für keinen Spieler eine Wettkampfpause, so dass die beiden spielfreien Wochenenden in der NBBL eigentlich keinen großen Einschnitt in unserer Trainingsarbeit bedeutet.

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