Mit souveränem Arbeitssieg ins JBBL-Viertelfinale

Zu Hause gelingt ein 76:62-Sieg gegen Science City Jena / Nun wartet Bayern München

Auch das Heimspiel gegen Science City Jena konnten die JBBL-Jungs des TV Langen für sich entscheiden. Mit 76:62 behielten die Jungs von Trainer Fabian Villmeter diesmal die Oberhand, sahen sich aber 40 Minuten mit einem bravourös kämpfenden Gegner konfrontiert, der den Hausherren einiges abverlangte.

Die TVL-JBBLer legten gut los und spielten angeführt von Jona Hoffmann ein starkes erstes Viertel. Vor allem der eine oder andere Ballgewinn führte zu einfachsten Punkten und einem komfortablen Polster von 23:9 nach acht gespielten Minuten. Zum Ende des ersten, wie auch zu Beginn des zweiten Viertels gewährte die TVL-Defense dem Jenaer 3er-Spezialisten Raphael Holthaus zwei freie Würfe, die dieser kaltschnäuzig in zwei Treffer ummünzte und so sein Team besser ins Spiel brachte. Die Hausherren spielten in dieser Phase unkonzentriert und fehlerbehaftet und folgerichtig schrumpfte der Vorsprung zusehends. Vier Minuten gelangen im zweiten Viertel kein Korb und Jena war plötzlich bei 29:29 wieder gleich auf.Dem Dreigestirn Jakob Merz, Moritz Overdick und Jona Hoffmann war es zu verdanken, dass zum Seitenwechsel wieder eine 37:34-Führung von der Anzeigetafel der Georg-Sehring-Halle strahlte. Die Halbzeitpause nutzten die TVL-Youngster um sich wieder auf die wesentlichen Dinge ihres Gameplans zu besinnen und setzten die angesprochenen Punkte unmittelbar besser um. Peu a peu konnte man sich nun weiter absetzen und das, obwohl Moritz Overdick und Lars Dracker noch reichlich Punkte unter dem Korb gegen die physisch starken Jenaer Verteidiger liegen ließen. Spätestens als Jakob Merz mit einem 3er und zwei wunderbaren Anspielen auf den eiskalt einnetzenden Alexander Arndt, das Ergebnis auf 60:48 zum Ende des dritten Viertels hoch schraubte, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein.

Im Schlussviertel war es abermals der Jenaer Scharfschütze Holthaus, der mit zwei weiteren Dreiern versuchte das Spiel nochmal zum kippen zu bringen (62:54, 33. Minute), doch die Jung-Giraffen blieben diesmal cool und spielten routiniert und abgeklärt. Weiter suchten sie ihre „Langen“ Overdick und Dracker, die oft die Chance zu Punkten in Korbnähe hatten, oder sich 2 oder gar 3 Gegenspielern gegenüber sahen, so dass sich Möglichkeiten für ihre Mitspieler ergaben, so wie für Dan Gerst der einen offenen Wurf vom High-Post verwandelte (68:57, 37. Minute). Mit einem 8:1-Run in den letzten Spielminuten zum 76:62-Endstand besiegelten die JBBL-Jungs des TVL letztlich den zweiten Sieg im zweiten Spiel über einen unangenehmen Gegner von Science City Jena und qualifiziert sich damit hoch-verdient für das JBBL-Viertelfinale gegen Bayern München. Die Spiele gegen die JBBL-Vertretung von Deutschlands wohl bekanntesten Sportvereins werden an den kommenden beiden Wochenenden stattfinden. Die Termine veröffentlichen wir, sobald diese offiziell sind.

Für den TVL spielten gegen Jena: Julian Pfaff, Lane Hanley, Dan Gerst, Joni Torbica, Paul Bokeloh, Jakob Merz, Jona Hoffmann, Alexander Arndt, Felix Lewe, Moritz Overdick und Lars Dracker

 

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© Marina Steuer

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