Jakob Merz führt JBBL-Giraffen zum ersten Playoff-Sieg

JBBL siegt 85:67 in Jena und stoßen damit das Tor zum JBBL-Viertelfinale weit auf. Mit einer, über weite Strecken, sehr guten Leistung gelingt den JBBL-Jungs des TVL ein 85:67 Auswärtssieg bei Science City Jena. Mit diesem Vorsprung von 18 Punkten, stehen die Chancen für ein Weiterkommen am nächsten Sonntag im Rückspiel, in der heimischen Georg-Sehring-Halle sehr gut.

„Wir dürfen aber auf keinen Fall in dieses Spiel gehen, als hätten wir diesen 18-Punkte-Vorsprung,- dafür ist die Mannschaft von Science City Jena zu gefährlich.“, mahnt TVL-Coach Fabian Villmeter aber umgehend.

Auch in Jena startete das Spiel sehr ausgeglichen. Die Hausherren kamen vor allem von jenseits der 6,75m-Linie durch Raphael Holthaus zu Punkten, während die Jung-Giraffen wie auch im weiteren Spielverlauf, immer wieder den Weg zum Korb suchten und vor allem in Person von Jona Hoffmann und Moritz Overdick auch Erfolg hatten. 11:11 hieß es nach fünf gespielten Minuten, ehe sich die Gäste aufgerüttelt durch einen 3er von Joni Torbica, mit einem 13:0-Run erstmals etwas absetzen konnten.

In dieser Phase passte so gut wie alles beim TV Langen, der die gut gestaffelte Jena-Defense nun einige Male lehrbuchmäßig ausspielte. Vor allem Jakob Merz riss in dieser Phase das Spiel immer mehr an sich und suchte mit seinen pfeilschnellen Penetrations immer wieder den Weg zum Korb und hatte dabei auch noch ein waches Auge für seine Mitspieler. Lane Hanley und Paul Bokeloh brachten Power und Intensität von der Bank und trugen dazu bei, dass auch defensiv nun fast nichts mehr anbrannte.

Einzig die hohe Foulbelastung (Dracker bereits 4, Hoffmann und Overdick je 3) musste den TVL-Youngstern zur Halbzeit, bei 43:31 etwas Kopfzerbrechen bereiten. Gut eingestellt kamen die Villmeter-Jungs aber aus der Halbzeitpause zurück und konnten ihren Vorsprung im dritten Viertel sogar noch weiter ausbauen. Es setzte die Zeit des Playmakers Jakob Merz ein, der nun immer und immer wieder nur per Foul von seinen Gegenspielern zu stoppen war. Egal ob beim Zug zum Korb oder beim Ballvortrag,- Merz war immer mindestens ein Gang schneller als seine Gegner und wurde so mit vielen Freiwürfen belohnt. Unter dem Korb bekam Moritz Overdick, der beim Defensivrebound sehr dominant agierte, Unterstützung von Alexander Arnd und Toni Zelic, die den zwischenzeitlich ausgefoulten Lars Dracker ersetzen mussten und sich prima ins TVL-Spiel einfügten.

So zogen Merz, Overdick und Co. zwischenzeitlich sogar auf 24 Punkte davon, ehe im Schlussviertel etwas die Puste auszugehen schien. In den letzten fünf Spielminuten versäumte man es den Vorsprung weiter auszubauen und erlaubte sich auch die eine oder andere Unachtsamkeit in der Defense, so dass die kämpferisch starken Jenaer bis zum Spielende noch auf 85:67 heran kamen. Insgesamt sahen die Zuschauer aber ein hoch-intensives und gutes JBBL-Spiel, in dem sich die Langener Jungs als tolle Einheit präsentierte.

„Wir haben nun eine gute Ausgangssituation und trotzdem werden wir im Rückspiel mit der Zielsetzung aufs Feld gehen, dass Spiel genauso zu bestimmen wie heute. Vor eigenem Publikum wollen wir gewinnen!“, gab Villmeter bereits einen Ausblick auf den kommenden Sonntag.

Ein Sonderlob verdiente sich diesmal Jakob Merz, der mit herausragenden Werten aus einer starken Mannschaftsleistung herausragte. Am Ende hatte er 32 Punkte (33/26 Freiwürfe), 8 Assists und 7 Rebounds auf seinem Konto.

Das Rückspiel gegen die JBBL-Vertretung von Science City Jena findet am kommenden Sonntag, 14. April 2013, um 15:00 Uhr in der Georg-Sehring-Halle Langen statt. Der Gewinner aus der zwei-Spiele-Serie (Punkte werden addiert) erreicht die nächste Playoff-Runde, das Viertelfinale der diesjährigen JBBL-Saison, gegen den Sieger der Serie Bayern München gegen Gießen 46ers.

Für den TVL spielten in Jena:

Lane Hanley, Dan Gerst, Joni Torbica, Paul Bokeloh, Jakob Merz, Jona Hoffmann, Alexander Arndt, Antonio Zelic, Moritz Overdick und Lars Dracker

 

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