60:36-Sieg in Hanau trotz Personalsorgen

Starkes zweites Viertel mit 20:5 gewonnen / Erneute Überlegenheit im Rebound und bärenstarke Defense

Eine ernstzunehmende Aufgabe stand den JBBL-Jungs am vergangenen Sonntag-Mittag in Hanau ins Haus. Gleich auf vier wichtige Spieler (Moritz Overdick, Alexander Arndt, Joni Torbica und Dan Gerst) musste Coach Fabian Villmeter verzichten und da auch Chris Lovric angeschlagen in die Partie ging, war deren Ausgang im Vorfeld schwer zu kalkulieren.

Etwas unrund begann das Spiel dann auch: Sehenswerte Körbe wechselten sich auf langener Seite mit einigen überhasteten Ballverlusten ab und als HanausTrainer Sven Witt beim Stand von 2:7 für die Gäste (4. Minute) seine erste Auszeit nehmen musste, hätten die Nachwuchs-Giraffen auch schon höher führen können. So kam Hanau in der Folge etwas besser ins Spiel und der TVL ließ weiterhin gute Möglichkeiten ungenutzt, wenn er nicht anderweitig den Ball vertändelte. (10:9 nach 8 Minuten)

Die stärkste Phase der Gäste bekamen die Zuschauer dann zwischen der 9. und 20. Minute der ersten Halbzeit zu sehen. In dieser Phase schafften es die TVL-Boys, dem Gegner regelrecht den Schneid abzukaufen. Plötzlich klappte beinahe alles: Die insgesamt gute Verteidigung bescherte zahlreiche Ballgewinne, diese wurden konsequent in Punkte aus Schnellangriffen umgemünzt, das Zusammenspiel harmonierte in beeindruckender Manier und auch beim Rebound waren alle Spieler präsent. Vor allem Paul Bokeloh und Felix Lewe stellten sich in der Defensive in den Dienst der Mannschaft und setzten die gegnerischen Aufbauspieler immer wieder gekonnt unter Druck. Wäre, die seit Wochen schwache Freiwurfquote auf Seite Langens noch etwas besser gewesen,- man hätte auf eine noch höhere Pausenführen als das 35:15 blicken können.

Nach der Halbzeitpause entwickelte sich dann ein weitaus ausgeglicheneres Spiel. Die Jung-Giraffen schafften es jedenfalls nicht mehr, an die starken 12 Minuten aus Halbzeit eins anzuknüpfen. Zu häufigen ließen die Villmeter-Schützlinge nun die nötige Intensität und Konzentration in ihren Angriffsbemühungen vermissen. Immerhin erhielten alle langener Akteure viel Spielzeit und souverän wurde der deutliche Vorsprung „verwaltet“. Letztlich setzte man sich mit 60:36 völlig verdient durch, auch wenn der Sieg, trotz der Personalsorgen, höher hätte ausfallen müssen.

„Mit unserer Leistung in der Defense und bei Rebound bin ich schon sehr zufrieden. Offensiv haben wir noch einiges an Luft nach oben. Aber meine Mannschaft zeigt phasenweise immer wieder, dass sie noch großes Potential hat. Nun wird der nächste Schritt sein, einmal über 40 Minuten konsequent zu agieren und vor allem im Angriff konstanter zu werden.“ ,sagte Trainer Fabian Villmeter nach dem Spiel, in Hinblick auf die kommenden Wochen.

Für den TVL spielten: Adi Kajabegovic, Paul Bokeloh, Julian Pfaff, Christian Lovric, Felix Lewe, Jakob Merz, Jona Hoffmann, Lars Dracker, Lane Hanley und Jan Fuchs

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