40 Minuten Rhythmus & Konzentration

Bayer GIANTS Leverkusen zu Gast in Langen

Mit einer ausgeglichenen Punktebilanz stehen die ProB-Basketballer des TV Langen im Mittelfeld der Tabelle. Nach einem deutlichen Heimsieg über Aufsteiger Dresden, folgte eine ärgerliche, weil vermeidbare, Niederlage im Hessenderby gegen die White Wings Hanau. Am dritten Spieltag der Hauptrunde gastieren nun die Bayer GIANTS Leverkusen in der Georg-Sehring-Halle. Die Truppe von Achim Kuczmann steht mit zwei Niederlagen bereits etwas unter Zugzwang und wirkt wie ein angeschlagener Boxer – gefährlich und keinesfalls zu unterschätzen.

„Es muss der nächste Schritt in unserer Entwicklung sein, dass wir solche Spiele nach Hause bringen“, fasste Shooting Guard Sebastian Barth nach der Niederlage in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau zusammen. Zu ärgerlich waren die gespielten Minuten davor, als man den Favoriten vor beeindruckender Kulisse am Rand einer Niederlage hatte und am Ende dennoch mit leeren Händen da stand. „Wir haben uns selbst geschlagen“, so Barth weiter. Zu viele Ballverluste, fehlender Rhythmus und nicht ausreichendes Teamplay in den letzten Minuten führten die Giraffen auf die Verliererstraße. Umso ärgerlich, da ein Erfolg in der Fremde mehr als nur möglich gewesen wäre. Dies soll allerdings bei den bekannt heimstarken TV-Basketballern nun gegen den ehemaligen Serienmeister aus Leverkusen funktionieren.

Für die Gäste, die nach der Umstrukturierung der DJL künftig im Süden angreifen, gilt es ab sofort, rheinaufwärts und bis an den Bodensee oder ins Fränkische zu auf Korbjagd zu gehen. Eine neue Situation, die die GIANTS gelassen angehen, schließlich können sie auf einen nur minimal veränderten Kader zurückgreifen. „Wir haben acht Spieler vom letzten Jahr zurück im Team“, schätzt sich Cheftrainer Kuczmann glücklich. „Das wird diese Saison hoffentlich ein Vorteil für uns sein.“ Unter den Rückkehrern ist unter anderem Jack Egglestone, der nach einer verletzungsgeplagten Spielzeit wieder angreifen will. Klar ist, dass die Leverkusener die Zielsetzung „Playoff-Platz“ auch durch den Staffelwechsel nicht ändern. Diese Pläne sollen vor allem durch den eigenen, stets gut ausgebildeten, Nachwuchs geschultert werden. Im Auftaktspiel (88:96 bei den Licher Basket Bären) spielte sich Adonte Parker mit glanzvollen 36 Punkten sowie sieben Rebounds ins Rampenlicht. Neben dem US-Boy punkteten der erst 17-jährige Olegas Legankovas sowie Jack Egglestone am besten. Zuletzt setzte es eine herbe Pleite gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors (76:93), bei dem die Hessen satte 15 Dreier versenkten.

Ob es für die Giraffen am kommenden Samstag ähnlich gut von jenseits der 6.75m-Linie läuft, wird nicht der ausschlaggebende Faktor für einen Heimsieg sein. Vielmehr muss es Joscha Domdey & Co. gelingen, Konstanz in die gezeigten Leistungen zu bringen.

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